Am vergangenen Sonntag, gegen 17.10 Uhr, war ein 34-jähriger Bewohner der Parkstadt mit seinem Hund östlich der Dr.-Loeffelad-Straße Gassi. Nahe eines Feldweges außerhalb der Wohnbebauung heulte der Malinois plötzlich laut vor Schmerzen auf. Eine folgende tierärztliche Untersuchung ergab ein ca. ein Zentimeter tief in das Gewebe eingedrungenes Projektil im Schulterbereich des Tieres.
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Symbolbild Malinois
Bild von Katrin B. auf Pixabay
Dieses wurde entfernt. Dabei handelt es sich ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge um ein Luftgewehrgeschoss. Dieses wurde vermutlich aus einem kleinen Waldstück am Wichtelesberg auf den belgischen Schäferhund abgefeuert. Der Hund war zu diesem Zeitpunkt nicht angeleint, wobei an dieser Örtlichkeit auch keine Leinenpflicht besteht. Täterhinweise liegen aktuell nicht vor. Der Hund wurde tiermedizinisch betreut, was bislang Kosten von ca. 500 Euro verursachte. Das Tier ist aktuell auf dem Weg der Genesung. Der Halter blieb unverletzt. Durch die Polizei wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Verdachts auf Verstöße nach dem Waffengesetz sowie dem Tierschutzgesetz aufgenommen.

Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0906/706670 mit der Polizeiinspektion Donauwörth in Verbindung zu setzen.

 

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