Donauwörth | Polizei verhaftet dubiosen „Immobilienmakler“ – weitere Geschädigte gesucht

Nach der Anzeige durch einen 68jährigen Geschädigten ermittelt die Polizei Donauwörth gegen einen 64jährigen Tatverdächtigen aus dem Raum Harburg. Der Anzeigenerstatter war auf der Suche nach einem Haus und wurde von dem 64jährigen kontaktiert. Dieser wollte ihm ein Objekt vermitteln.

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Symbolbild

Es kam daraufhin zu einer Besichtigung des Objektes. Weil die Mieter darin erst in einigen Monaten ausziehen wollten, sollte das Haus für den Interessenten reserviert werden. Dafür verlangte der Tatverdächtige eine Reservierungsprämie von 4.000 €. Davon zahlte der Geschädigte 1.200 € an. Erst bei den Modalitäten für eine Kreditbeschaffung kamen Zweifel an dem Geschäft auf. Es stellte sich schließlich heraus, dass das Objekt nicht zum Verkauf stand und der vermeintliche Vermittler weder einen Auftrag des Eigentümers noch ein sonstiges Verfügungsmandat besaß. Als sich der mutmaßliche Betrüger in einer Raststätte in Asbach-Bäumenheim mit dem Geschädigten traf, um die Restsumme der „Reservierungsprämie“ zu kassieren wurde er vorläufig festgenommen. Der einschlägig wegen Betrugs bekannte Mann befindet sich zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß.

Weil es Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Tatverdächtige mit seiner Vermittler-Masche weitere Personen geschädigt haben könnte, bittet die Polizei Donauwörth darum, sich in diesem Fall bei ihr zu melden und die Sachverhalte anzuzeigen.