Am Montagabend, gegen 20.00 Uhr, bat eine 17-jährige Schülerin am Busbahnhof die Streife des Kommunalen Ordnungsdienstes um Hilfe, nachdem sie dort zuvor von einem Schwarzafrikaner belästigt wurde.

Die „Belästigung“ hatte jedoch, nach der späteren Abklärung durch die Polizei, keinerlei strafrechtliche Relevanz. Die beiden Mitarbeiter der Stadt Donauwörth begaben sich daraufhin zu dem Verantwortlichen und versuchten diesen, zur Ordnung zu ermahnen und forderten ihn auch auf, den Bahnhofsbereich zu verlassen. Auf die Situation wurden mehrere Landsmänner des „Belästigers“ aufmerksam, die sich in der Nähe aufhielten und sofort solidarisierten; entsprechend emotional entwickelte sich auch die Stimmung. Letztendlich kam es zum Handgemenge zwischen insgesamt vier Asylbewerbern und den beiden Sicherheitskräften. Hierbei wurden die Ordnungshüter von mehreren Faustschlägen getroffen und verletzt.

Im Anschluss an die Tätlichkeiten entfernten sich die Asylbewerber vom Bahnhof.

Zwei Beteiligte konnten von der Polizei im Umfeld aufgegriffen und vorläufig festgenommen werden. Es handelte sich hierbei um gambische Staatsangehörige aus der ANKER-Einrichtung. Drei weitere „Schläger“ sind bislang noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

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