Nach einem intensiven und hart umkämpften Spiel musste sich Ratiopharm Ulm am Montagabend den FRAPORT SKYLINERS Frankfurt knapp mit 87:85 geschlagen geben. Ein spektakulärer Wurf von Booker Coplin in der Schlusssekunde bescherte den Gastgebern den ersten Heimsieg der Saison und ließ die Ulmer enttäuscht zurück.
Die Partie begann mit aggressiven Korbattacken der Ulmer, angeführt von Roby und Saraf, während die Frankfurter ihre Treffsicherheit aus der Distanz bewiesen. Bereits im ersten Viertel versenkten die Hausherren fünf Dreier, darunter ein beeindruckender Treffer von Muenkat zum Viertelende (25:21). Doch die Ulmer fanden immer wieder Antworten: NBA-Prospect Ben Saraf setzte mit einem Dreipunkt-Spiel ein erstes Ausrufezeichen, und Karim Jallow glänzte mit einem Poster-Dunk nach einem exzellenten Pass von Saraf. Zur Halbzeit lag Ulm knapp vorne (40:42).
Hochspannung bis zur letzten Sekunde
Nach einer zähen Anfangsphase im dritten Viertel starteten die Ulmer dank des jungen Franzosen Essengue einen 7:0-Lauf, der jedoch von Frankfurts Routinier Jordan Theodore mit acht schnellen Punkten gekontert wurde. Mit einem Buzzerbeater-Dreier brachte Theodore die Gastgeber vor dem letzten Viertel auf 64:65 heran.
Im finalen Abschnitt lief Frankfurts Offensive weiter auf Hochtouren, und ein früher 7:3-Lauf zwang Ulm-Coach Ty Harrelson zu einer Auszeit. Beide Teams lieferten sich anschließend ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das kurz vor Schluss durch einen erfolgreichen Distanzwurf von Isaiah Roby zugunsten der Ulmer zu kippen schien (78:81, 36. Minute). Doch mehrere Ungenauigkeiten auf beiden Seiten des Feldes brachten die Frankfurter zurück ins Spiel.
Der entscheidende Moment
Mit der Schlusssekunde sorgte Booker Coplin für den Höhepunkt der Partie: Ein akrobatischer Wurf brachte den SKYLINERS den umjubelten 87:85-Sieg und besiegelte Ulms bittere Niederlage.


