Am späten Samstagabend, den 30. November 2024, kam es im Münchner Osten zu einem Vorfall. Ein Streit innerhalb einer Großfamilie eskalierte, als eine der Parteien eine vorherige Forderung mit Nachdruck geltend machen wollte. Mehrere Fahrzeuge fuhren zu einem Wohnanwesen der Gegenpartei in München und etwa 15 Personen versuchten, bewaffnet unter anderem mit einer Schusswaffe, einer Machete und einem Baseballschläger, in das Anwesen einzudringen.
Aufgrund der Schwere der Vorfälle, bei denen unter anderem Landfriedensbruch und räuberische Erpressung im Raum stehen, begann die Polizei mit umfangreichen Ermittlungen. Diese führten zur Identifizierung mehrerer Tatverdächtiger. Am Donnerstag, den 12. Dezember 2024, wurden auf richterliche Anordnung hin drei Wohnstätten der Verdächtigen in München, Puchheim und Gersthofen durchsucht. Spezialkräfte waren daran beteiligt. Dabei konnten diverse Gegenstände sichergestellt werden, die vermutlich am 30. November 2024 genutzt wurden. Dazu gehörten Schreckschusswaffen, eine Machete, ein Baseballschläger, größere Mengen Bargeld, verschiedene Wertgegenstände und zahlreiche Fahrzeugschlüssel. Es handelte sich dabei augenscheinlich um Diebesgut. Die mögliche Beschlagnahme der verwendeten Fahrzeuge wird geprüft.
Vier Tatverdächtige im Alter von 28 bis 54 Jahren wurden angetroffen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Im Zeitraum von Freitag, den 13. Dezember 2024, bis Dienstag, den 17. Dezember 2024, drangen unbekannte Täter in das Grundstück eines Mehrfamilienhauses in Sendling ein. Nachdem sie die Balkontür einer Erdgeschosswohnung geöffnet hatten, durchsuchten sie die Räume nach Wertgegenständen. Es wurden verschiedene Gegenstände, Bargeld und ein Schlüsselbund gestohlen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Das Kommissariat für Einbruchsdelikte hat die Ermittlungen übernommen.
Eine Korrektur zum vorläufigen Ermittlungsergebnis nach einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz in Lochhausen wurde notwendig. Es war am Donnerstag, den 5. Dezember 2024, ein Pferd mit schweren Verletzungen gefunden worden. Die Ermittlungen führten zum Schluss, dass das Pferd aufgrund seiner altersbedingt brüchigen Hufe stürzte und eine Fraktur erlitt, die letztlich zu einer Euthanasie führte. Fremdeinwirkung wurde ausgeschlossen.
Ein 13-jähriger Münchner wurde am Dienstag, den 17. Dezember 2024, Opfer einer räuberischen Erpressung in Sendling. Drei unbekannte Männer zwangen ihn zur Herausgabe seiner Jacke, indem einer der Täter den Jungen in den Schwitzkasten nahm und ein Zweiter Pfefferspray einsetzte. In der gestohlenen Jacke befanden sich ein Mobiltelefon und die Schlüssel des Jungen. Der Vorfall verursachte leichte Verletzungen. Das Kommissariat für Raubdelikte ermittelt in diesem Fall. Die Täter wurden als junge Männer beschrieben, die dunkel gekleidet und teilweise vermummt waren. Zeugen werden gebeten, ihre Beobachtungen zu teilen.

