Vor ausverkauftem Haus bot Ratiopharm Ulm den Fans ein offensives Feuerwerk und besiegte die Fraport Skyliners mit 115:88. Der Schlüssel zum Erfolg: ein atemberaubender Start mit neun verwandelten Dreiern in Folge.
Schon früh zeigte sich die herausragende Treffsicherheit der Ulmer: Jessup, Jallow, Santos, Plummer und Essengue trafen hochprozentig von jenseits der Dreierlinie. Während Frankfurt vor allem die Zone attackierte, setzte Ulm auf seine Distanzschützen. Der erste Zweier von Ben Saraf beendete ein offensiv geprägtes erstes Viertel mit 29:24.
Offensiv-Feuerwerk in der ersten Halbzeit
Im zweiten Viertel drückte Noa Essengue dem Spiel mit einem spektakulären Dunk seinen Stempel auf und initiierte einen 8:0-Lauf (12. Minute). Nelson Weidemann erhöhte nach einer starken Defensivaktion auf 21 Punkte Vorsprung (15.). Trotz einzelner erfolgreicher Aktionen von Ben Saraf, der mit einem weiteren Dreier die Halbzeit beendete, ging Ulm mit einer komfortablen 61:40-Führung in die Pause.
Ulm zieht defensiv an – Frankfurt ohne Antworten
Nach dem Seitenwechsel setzte die Donuastädter nicht nur offensiv, sondern auch defensiv deutliche Akzente. Ein erneuter 8:0-Lauf zwang die Gäste zur nächsten Auszeit (24.). Danach kam Frankfurt besser ins Spiel: Malik Parsons schuf wiederholt gute Abschlussmöglichkeiten für sich und seine Mitspieler. Dennoch blieben die Hausherren dominant. Ben Saraf setzte mit einem Buzzerbeater den Schlusspunkt unter das dritte Viertel (85:58).
Junge Spieler zeigen sich – Philipps verletzt sich
Auch im Schlussviertel blieb Ratiopharm Ulm höchstkonzentriert. Ein schneller 11:5-Lauf zwang Frankfurts Cheftrainer Klaus Perwas erneut zur frühen Auszeit (33.). Danach nutzten beide Trainer die Möglichkeit, ihre jungen Spieler einzusetzen.
Ein spektakulärer Alley-Oop-Dunk von Nico Bretzel sorgte für Begeisterung – und besiegelte, dass alle Ulmer Spieler des Spieltagskaders auf dem Scoreboard standen. Einziger Wermutstropfen des Abends war die Verletzung von Chrissi Philipps, der als Ulmer Eigengewächs einen besonderen Platz im Team einnimmt.


