Dritter Sieg in Folge für die Bulls – Sonthofen gewinnt auch in Weiden

Den dritten Sieg hintereinander gelang dem Team von Martin Ekrt am Sonntag in der wichtigen Auswärtspartie bei den Blue Devils aus Weiden. Am Ende sicherte sich der ERC einen verdienten 6:4-Erfolg.

Foto: Sabrina Füß

Die Bulls mussten ohne die Langzeitverletzten Marc Sill, Tim Marek und Vladimir Kames die Reise in die Oberpfalz antreten. Drei Ausfälle, die dem Team sehr wehtun. Denn Martin Ekrt hatte somit nur eine „Rumpftruppe“ von 13 Feldspielern zur Verfügung. Die Förderlizenzspieler aus Bietigheim waren allesamt in der DEL2 im Einsatz.

Im ersten Drittel begann der ERC dennoch aggressiv und mit ordentlich Druck. Weiden fand sich wiederholt im eigenen Drittel wieder. In der 6. Minute dann aber der glückliche Führungstreffer für die Blue Devils. Tomas Rubes erzielte das 1:0 aus Sicht der Oberpfälzer. Im Anschluss der ERC weiterhin die tonangebende Mannschaft, doch die Bulls belohnten sich für ihr Engagement bis dahin noch nicht.

Im zweiten Drittel änderte sich dies umgehend. Nur 48 Sekunden waren gespielt, da traf Filip Stopinski zum verdienten 1:1-Ausgleich. Nun spielte nur noch Sonthofen. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor von Daniel Filimonow zu. Innerhalb von weniger als drei Minuten, baute der ERC die Führung auf 4:1 aus. So waren es Robert Hechtl (27. Min.), erneut Filip Stopinski (29. Min.) und der abermals überragende Edgars Homjakovs (30. Min.), die einen Drei-Tore-Vorsprung herausarbeiteten. In der Folge verpassten es die Sonthofer jedoch, den Vorsprung weiter zu vergrößern.

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Im letzten Drittel blieb Sonthofen zunächst weiterhin am Drücker. Erst gegen Mitte des letzten Spielabschnitts kamen die Blue Devils besser ins Spiel und übernahmen fortan das Spielgeschehen. So machte ein Doppelschlag innerhalb von nur 30 Sekunden das Spiel nochmals spannend. Heinisch und Schusser trafen für ihre Farben zum 3:4-Anschluss. Danach sogar doppelte Überzahl für Weiden. Doch die Bulls nutzten einen groben Schnitzer an der Blauen und Daniel Maly konnte bei seinem Break auf