Die Reise zweier Drogenhändler aus Illertissen nach Frankfurt am Main nahm für die Beteiligten einen überraschenden Verlauf. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm hat die Fahrt überwacht und die Verdächtigen nach der Drogenübergabe festgenommen.
Ermittlungsfortschritte und Festnahmen
Seit geraumer Zeit ermittelt die Kriminalpolizei Neu-Ulm wegen des Verdachts auf groß angelegten Drogenhandel mit Kokain und Cannabis gegen eine Gruppierung aus dem Raum Illertissen. Im Zuge dieser Ermittlungen kam eine geplante Beschaffungsfahrt ans Licht. Am 10. April 2025 griffen die Beamten in Zusammenarbeit mit Unterstützungskräften im Bereich Frankfurt am Main ein. Dabei stellten sie über 15 Kilogramm Cannabis-Produkte sicher, darunter Haschisch und Marihuana. Die beiden Tatverdächtigen, ein 30-jähriger Mann und sein 21-jähriger Begleiter, wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Anschließend brachte die Polizei die Verdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt.
Durchsuchungen und weitere Ermittlungen
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen vollstreckten Beamte zusammen mit der Zentralen Einsatzdienste Neu-Ulm und Kempten insgesamt sechs Durchsuchungsbeschlüsse im Raum Illertissen. Dabei fanden die Beamten weitere Kleinmengen an Cannabis-Produkten, Dopingmittel, verschiedene Rauschgift-Utensilien und Mobiltelefone, die sie sicherstellten. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm führt die weiteren Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen fort.


