Drogenhandel | Polizei durchsucht mehrere Objekte im schwäbischen Raum

Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens der Kriminalpolizei Neu-Ulm wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln kam es am frühen Mittwochmorgen zu mehreren Durchsuchungsmaßnahmen.

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Symbolbild | Foto: Christoph Bruder

Insgesamt wurden 15 Objekte in Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland durchsucht. Betroffen waren hierbei 10 Wohnanwesen im nördlichen Landkreis Günzburg sowie eines in Neu-Ulm, die mit Kräften des Unterstützungskommandos Dachau, der Operativen Ergänzungsdienste Neu-Ulm sowie mehreren Diensthundeführern durchsucht wurden. Weiterhin war jeweils ein Objekt in Gundelfingen (Kreis Dillingen/Donau), Augsburg, Langenau und Saarbrücken von den Maßnahmen betroffen. Bei letzterem wurde das Spezialeinsatzkommando hinzugezogen, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Tatverdächtigen im Besitz von Waffen sind.

Bei den Tatverdächtigen handelte es sich um 14 Männer und eine Frau im Alter zwischen 21 und 45 Jahren. Die Beamten konnten insgesamt ca. 150 Gramm Kokain, Marihuana und Amphetamin sowie Munition und einen Schlagring sicherstellen.

Bei einem 28-Jährigen aus Günzburg fanden die Ermittler ca. 70 Gramm Kokain. Aufgrund dessen wurde er auf Weisung der Staatsanwaltschaft Memmingen dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl.