Am Dienstagabend wurde eine Zivilstreife der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein von einem VW bei Altötting ausgebremst und angehalten. Der 33-jährige Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer in Frage kommender Delikte eingeleitet.

Am 11.06.2019, um 21:15 Uhr, war eine zivile Streife der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein auf Streifenfahrt im Stadtgebiet Altötting. In der Chiemgaustraße näherte sich von hinten ein Fahrzeug, welches dicht auf das zivile Streifenfahrzeug auffuhr und mittels Lichthupe anfing zu drängeln. An der abknickenden Vorfahrtsstraße von der Raitenharter Straße in die Pater-Joseph-Anton-Straße überholte das drängelnde Auto, scherte kurz vor dem zivilen Streifenfahrzeug ein und stoppte mittels Vollbremsung vor dem Dienstfahrzeug ab. Der Zivilbeamte konnte einen Auffahrunfall nur durch eine Vollbremsung des Streifenwagens verhindern.

In der Folge staunten die Zivilbeamten nicht schlecht, als der Fahrer, ein kasachischer Staatsangehöriger, aus seinem VW sprang und mit geballten Fäusten aggressiv auf das Zivilfahrzeug zu lief. Der Fahrer bekam seine Aggressionen halbwegs in den Griff, als die Polizeibeamten sich mittels Dienstausweis zu erkennen gaben.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Verkehrsrowdy nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Nötigung im Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Der VW seiner Mutter wurde voräufig sichergestellt.