Gestern Nachmittag gegen 17.41 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Augsburg zu einem dramatischen Einsatz an den Proviantbach in Augsburg gerufen.

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Symbolbild

Die Meldung lautete „Person in Wassernot“. Bei diesem Stichwort werden neben dem Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr auch die Kräfte der Wasserwacht und DLRG alarmiert. Durch die gezielte Abfrage der Disponenten der Integrierten Leistelle Augsburg konnte die Einsatzstelle ziemlich genau lokalisiert werden. Dennoch entschied sich der Einsatzleiter der Feuerwehr seine anfahrenden Kräfte auf beide Uferseiten des Kanals aufzuteilen, um somit in jedem Fall eine schnelle Rettung durchführen zu können. Die Besatzung eines ebenfalls alarmierten Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Berufsfeuerwehr konnte mithilfe von Augenzeuge die hilflose Person im Wasser sehr schnell lokalisieren und weitere Kräfte einweisen.

Zwischenzeitlich sprang ein Besatzungsmittglied des Löschfahrzeugs, mit einer Leine gesichert in den Kanal, und rettete die Person ans Ufer. Hier wurde sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von der Feuerwehr medizinisch erstversorgt und betreut. Nach einer ambulanten Untersuchung durch den Rettungsdienst konnte die unverletzte Patientin an der Einsatzstelle entlassen werden.

Ursächlich für das ungeplante Bad war der Sturz eines Hundes in den betonbewehrten Kanal. Bei Rettungsversuchen für den Hund kam die Patientin selbst in diese gefährliche Situation. Der Hund konnte sich bei einem schräg ins Wasser neigendem Baum aus eigener Kraft ans Ufer retten. In diesem Zusammenhang bittet die Berufsfeuerwehr sich selbst nicht in
Gefahr zu bringen, sondern besonnen zu handeln sowie einen Notruf abzusetzen mit einer möglichst genauen Ortsangabe.

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