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ECDC Memmingen siegt im Showdown – Im Playoff-Viertelfinale geht es gegen Heilbronn

Die ECDC Memmingen Indians haben den entscheidenden fünften Playoff-Achtelfinalkrimi gegen den EC Hannover mit 3:1 für sich entschieden. In der stimmungsgeladenen ALPHA COOLING-Arena lieferten sich beide Teams bis zur letzten Sekunde einen packenden Fight – mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Nun wartet im Viertelfinale der Hauptrundenmeister Heilbronner Falken.

Taktischer Auftakt ohne große Höhepunkte

Personell konnte der ECDC fast aus dem Vollen schöpfen, nachdem zuletzt erkrankte Spieler zurückkehrten. Brett Schaefer fehlte jedoch aufgrund seiner zweiten 5-Minuten-Strafe in den Playoffs, und auch Tobi Meier musste nach einer Sperre durch den DEB pausieren – ein Antrag der Hannover Indians hatte dazu geführt.

Das erste Drittel war geprägt von vorsichtigem Abtasten beider Teams. Großchancen blieben Mangelware, auch wenn die Hausherren versuchten, das Spiel zu kontrollieren. Mit einem torlosen 0:0 ging es in die erste Pause.

Hannover geht in Führung – Memmingen bleibt dran

Im zweiten Drittel nutzten die Gäste aus Niedersachsen ihre Chance: Jussi Petersen brachte die Hannover Indians in Führung. Die Memminger blieben zwar am Drücker, fanden aber zunächst kein Mittel gegen die gut organisierte Defensive der Norddeutschen. So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die zweite Pause.

Dramatische Schlussphase mit Happy End für Memmingen

Gleich zu Beginn des dritten Drittels sorgte ein Blitzstart für den Ausgleich: Tyler Spurgeon traf in Überzahl nach nur 20 Sekunden zum 1:1 und entfachte damit die Euphorie auf den Rängen. Danach entwickelte sich ein hochspannendes Spiel, in dem beide Teams alles investierten und sich zahlreiche Chancen erspielten.

Die Partie stand auf der Kippe, bis Jack Olmstead zwei Minuten vor dem Ende den Hühnerberg zum Beben brachte. Nach einer Scheibeneroberung versenkte er die Scheibe sehenswert unter die Latte und brachte den ECDC mit 2:1 in Führung.

Doch der Nervenkitzel war noch nicht vorbei: Hannover erzielte wenig später den vermeintlichen Ausgleichstreffer durch Möller, doch nach Videostudium wurde der Treffer wegen einer Torhüterbehinderung aberkannt. Sekunden später machte Milan Pfalzer alles klar: Der Memminger Eigengewächs traf mit einem Empty-Net-Goal zum 3:1 und schickte den ECDC endgültig ins Viertelfinale.

Wiedersehen mit Heilbronn – Neuauflage des Vorjahresduells

Mit dem Heimsieg sicherten sich die Memminger Indians den Einzug ins Viertelfinale der Oberliga-Playoffs. Dort wartet nun mit den Heilbronner Falken kein Unbekannter: Wie schon im Vorjahr trifft der ECDC auf den Meister der Oberliga-Süd.

Die Best-of-Seven-Serie beginnt am Freitag auswärts in Heilbronn, ehe es am Sonntag (17. März) zum ersten Heimspiel am Hühnerberg kommt. Die nächste Partie in Memmingen folgt am Freitag, den 21. März.

Tickets für die Heimspiele sind ab Mittwochabend (18 Uhr) im Online-Vorverkauf erhältlich.
 

Presse Augsburg
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