Der ECDC Memmingen kann den nächsten Neuzugang sowie eine wichtige Vertragsverlängerung für die kommende Oberliga-Spielzeit vermelden. Vom Ligakonkurrenten aus Lindau wechselt Michal Mlynek zum ECDC. Der Angreifer war in den letzten Jahren einer der besten Scorer am Bodensee und soll die Indians-Offensive weiter verstärken. Außerdem bleibt mit Milan Pfalzer ein starkes Eigengewächs eine weitere Saison in der Maustadt.

Mlynek ECDC Memmingen | Zwei Stürmer für den Indianer-Stamm mehr Eishockey Memmingen Sport ECDC Memmingen Indians EV Lindau Islanders | Presse Augsburg
Michal Mlynek kommt aus Lindau | Foto: ECDC/Florian Wolf

In den letzten fünf Jahren stürmte Mlynek für den EV Lindau, nun kommt der 28-jährige Deutsch-Tscheche an den Hühnerberg. Mit starken Leistungen war er stets einer der Leistungsträger im Team des EVL und trug maßgeblich zum Oberliga-Aufstieg 2016 bei. Auch in der dritten deutschen Spielklasse behielt er diese Rolle und schaffte mit den „Islanders“ zweimal den Klassenerhalt. Der Flügelstürmer kommt mit der Empfehlung von 40 Punkten aus 32 Oberliga-Partien der letzten Saison nach Memmingen, auch gegen die Indians war er in der Vergangenheit des Öfteren erfolgreich. Allein in der Finalserie traf er zwei Mal.
Nun aber wird der, in Opava (Tschechien) ausgebildete, Stürmer in der kommenden Saison im rot-weißen Trikot auflaufen und die ECDC-Offensive verstärken. Memmingens Sportlicher Leiter, Sven Müller, freut sich über den starken Neuzugang: „Als klar war, dass Michal gerne zu uns wechseln würde, mussten wir natürlich zuschlagen. Er wird uns mit seiner vorhandenen Klasse sicher weiterbringen“, so seine Einschätzung zum Transfer. Michal Mlynek wird bei den Indians mit der Rückennummer 89 auflaufen.

Eigengewächs verlängert

Noch ein weiterer Stürmer hat den Indians für die kommende Saison zugesagt: Milan Pfalzer bleibt auch im nächsten Jahr ein Indianer. Das Memminger Eigengewächs geht damit in seine fünfte Saison im Seniorenteam der Maustädter und soll den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen. In seinem ersten Oberligajahr der noch jungen Karriere wurde Pfalzer größtenteils in der dritten Angriffsreihe eingesetzt. Trotz anfänglich benötigter Eingewöhnungszeit in der neuen Liga glänzte er stets durch seinen nimmermüden Einsatz.
Der beliebte Angreifer mit der Nummer 19 schaffte es in 30 Spielen der Hauptrunde auf 4 Punkte, mit dem Beginn der Verzahnungsrunde legte der 21-Jährige dann aber richtig los. In den 20 Partien bis zum Meistertitel steuerte Pfalzer 10 Punkte bei und war damit ein wichtiger Faktor im Kampf um den Klassenerhalt.
Im kommenden Jahr soll sich der Memminger erneut weiterentwickeln und endgültig in der Oberliga etablieren.