Der EHC Königsbrunn konnte ein erfolgreiches Wochenende abrunden: Nach einem Auswärtssieg in Ulm am Freitag triumphierten die Brunnenstädter am Sonntag vor heimischem Publikum mit 4:2 gegen den TSV Peißenberg. Es war ein hart umkämpftes Spiel zweier Teams auf Augenhöhe, das die Pinguine am Ende dank starker Nerven und entscheidender Tore in den letzten Minuten für sich entschied.
Beide Teams traten mit 17 Feldspielern an, doch das erste Drittel war geprägt von defensiver Stabilität und nur wenigen Torchancen. Erst im zweiten Abschnitt nahm die Partie Fahrt auf: In der 23. Minute erzielte Anton Egle das 1:0 mit einem raffinierten Rückhand-Schuss ins kurze Eck. Nur wenige Minuten später legte der Schwede nach und traf zum 2:0. Doch Peißenberg schlug noch vor der zweiten Pause zurück. Top-Scorer Dejan Vogl erzielte innerhalb von zwei Minuten zwei Tore, darunter einen Shorthander, und brachte die Gäste wieder ins Spiel.
Entscheidung in den Schlussminuten
Im letzten Drittel setzte Peißenberg alles auf eine Karte und erhöhte den Druck. Doch Königsbrunn hielt stand und konnte das Spielgeschehen durch taktische Umstellungen wieder ausgleichen. Zwei Minuten vor Schluss traf Marco Sternheimer aus schwierigem Winkel zum 3:2, was bei den Gästen für Frust sorgte. Kurz darauf legte Toms Prokopovics mit einem kraftvollen Schuss zum 4:2 nach und besiegelte den Königsbrunner Sieg.

Trainer und Fans blicken voraus
Der EHC Königsbrunn zeigte in diesem Spiel viel Kampfgeist und setzte sich verdient gegen einen ebenbürtigen Gegner durch. Allerdings gibt es Verbesserungspotenzial im Überzahlspiel, wie die acht ungenutzten Powerplays und der kassierte Shorthander zeigen. Dank des Sieges steht Königsbrunn nun auf dem dritten Tabellenplatz.
Am kommenden Freitag erwartet der EHC den HC Landsberg zum Rückspiel. Nach dem deutlichen 5:1-Erfolg im Hinspiel hoffen Mannschaft und Fans auf einen weiteren Erfolg. Aufgrund des großen Zuschauerinteresses wird um rechtzeitiges Erscheinen gebeten. Tickets sind online oder an der Abendkasse erhältlich.


