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EHC Königsbrunn hält die Finalserie mit Sieg in Erding am Leben

Nach zwei Auftaktniederlagen gegen den TSV Erding sah es für den EHC Königsbrunn im Play-off-Finale düster aus. Doch mit einer eindrucksvollen Leistung und einem 5:1-Auswärtssieg haben sich die Brunnenstädter eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Serie steht nun bei 1:2, und am Sonntag bietet sich in der heimischen Pharmpur EISARENA die Chance zum Ausgleich.

Königsbrunn mit voller Offensivpower – Vajs im Tor bärenstark

Zum ersten Mal in dieser Finalserie konnte der EHC in der Offensive in Bestbesetzung antreten: Mika Reuter und Marco Sternheimer kehrten ins Team zurück. Stefan Vajs stand als sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten, als Backup reiste David Blaschta mit nach Erding.

Beide Teams starteten aus einer sicheren Defensive heraus ins Spiel, große Chancen blieben zunächst aus. Doch in der fünften Spielminute sorgte ein starkes Zusammenspiel für die Führung: Toms Prokopovics bediente Peter Brückner, der eiskalt zum 1:0 verwandelte. Die Pinguine fanden nun besser ins Spiel, setzte sich immer wieder in der Erdinger Zone fest und verteidigte aufmerksam.

Die Gladiators hatten in der 11. Minute eine Großchance zum Ausgleich, doch Stefan Vajs parierte glänzend gegen Maximilian Forster. Wenig später legte Marco Sternheimer mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie das 2:0 nach – zur großen Freude der mitgereisten Fans. Erding versuchte, das Tempo zu erhöhen, doch Königsbrunn hielt defensiv dagegen, und so blieb es bis zur ersten Pause bei der zwei-Tore-Führung.

Druckvolles Mitteldrittel: EHC Königsbrunn setzt sich ab

Auch nach der Pause zeigte der EHC eine kampfbetonte und intensive Leistung. Jeder Zweikampf wurde angenommen, alle Checks zu Ende gefahren. In der 28. Minute fiel dann das 3:0, als Luca Szegedin von der blauen Linie abzog – wieder war der Erdinger Goalie chancenlos.

Die Brunnenstädter blieben weiter gefährlich und hatten nur eine Minute später die nächste Top-Chance. Erding bemühte sich um den Anschluss, doch stattdessen schlug Königsbrunn erneut eiskalt zu: Flo Döring bediente Peter Brückner, der mit einem platzierten Schuss das 4:0 markierte.

Und es kam noch dicker für die Gastgeber: Verteidiger Marc Streicher, zu Saisonbeginn noch in der Bezirksliga aktiv, setzte sich auf der rechten Seite durch und überwand den Erdinger Torhüter sehenswert zum 5:0. Nach diesem Treffer wurde Gladiators-Goalie Meder ausgewechselt – ein deutliches Zeichen für die Dominanz des EHC.

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Souveräne Schlussphase – Ehrentreffer für Erding

Mit einem Fünf-Tore-Vorsprung war das Spiel so gut wie entschieden. Erding hätte nun ein Offensivfeuerwerk gebraucht, doch stattdessen kassierten die Gastgeber Strafen. Königsbrunn verwaltete das Spiel clever, ohne großes Risiko einzugehen.

In der 49. Minute jubelten die Erdinger Fans bereits, doch das vermeintliche Tor wurde wegen einer vorherigen Strafe nicht anerkannt. In der 54. Minute fiel dann doch noch der Ehrentreffer für Erding – ausgerechnet in Überzahl kassierte der EHC das 5:1. Coach Bobby Linke reagierte sofort mit einer Auszeit, um sein Team wieder auf Kurs zu bringen.

Die Partie wurde in den Schlussminuten nochmals ruppig, doch Königsbrunn ließ nichts mehr anbrennen und brachte den verdienten Sieg souverän über die Zeit.

Alles offen: Showdown in der Königsbrunner Eisarena

Mit dem Sieg in Erding hat sich der EHC Königsbrunn eindrucksvoll zurückgekämpft. Zwar fiel das Ergebnis vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch aus, doch die Leistung war eine klare Ansage an die Gladiators.

Am Sonntag haben die Brunnenstädter nun die große Chance, die Serie mit einem Heimsieg auszugleichen und das vor den eigenen Fans in der Pharmpur EISARENA.

Presse Augsburg
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