EHC Königsbrunn reagiert auf kleinen Kader – Ex-Bad Kissinger Zimmer ist nun ein Pinguin

Beim EHC Königsbrunn hat man auf den kleinen Kader reagiert und mit Anton Zimmer einen weiteren Spieler in die Brunnenstadt geholt.

Anton Zimmer spielt nun für Königsbrunn | Foto: Horst Plate

Sein Handwerk erlernte der 25-jährige, in Minsk/Weissrußland geborene Deutsche unter anderem in Ratingen, Crimmitschau und Köln. Danach legte er einen Zwischenstopp in den USA ein, wo er in der Western States Hockey League bei den Butte Cobras spielte. Im Seniorenbereich startete der Stürmer 2015 seine Karriere beim Oberligisten Crocodiles Hamburg. 2018 wechselte er nach Bad Kissingen zu den „Wölfen“, bei denen er bis zuletzt unter Vertrag stand.

In der vergangenen Saison erzielte er in 44 Spielen 39 Treffer und bereitete 26 weitere vor. Nachdem die Wölfe zuletzt ihre erste Mannschaft aus der Bayernliga abgemeldet hatten, war Anton Zimmer ohne Verein. Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele nahm mit ihm Kontakt auf und wurde schnell einig mit dem talentierten Angreifer. In der Offensive soll Zimmer für mehr Torgefahr sorgen.

Schon am Dienstag startete er ins Training und wird voraussichtlich schon am Freitag mit auf dem Eis stehen. Für Coach Waldemar Dietrich gilt es nun, aus dem bisherigen Rumpfkader und den Neuzugängen einen schlagkräftigen Kader zu formen, zuletzt waren die Leistungen sehr stark schwankend.