Der EHC Königsbrunn gewinnt mit dem gleichen Ergebnis wie am Freitag auch seine Auswärtspartie gegen den EV Moosburg. Mit dem 8:6 bei den starken Bayernligisten untermauern die Brunnenstädter ihre Ambitionen auf den Aufstieg in die höchste bayerische Spielklasse.

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Markus Kring hatte alle Hände voll zu tun, am Ende reichte es aber für seinen EHC. | Foto: Horst Plate

Im ersten Drittel begann Moosburg druckvoll und erarbeitete sich einige gute Gelegenheiten, verpasste es aber zu treffen. Königsbrunn kam nur selten vor das Tor der Gastgeber und hatte sichtlich Probleme mit dem aggressiven, aber immer fairen Spiel der Oberbayern. Den ersten Treffer markierte aber der EHC, der durch ein Tor von Fabio Carciola in Führung ging. Nur zwei Minuten später musste auch der Königsbrunner Stammkeeper Markus Kring das erste Mal hinter sich greifen und den Ausgleich hinnehmen. Moosburg war in den ersten 20 Minuten die klar bessere Mannschaft, verpasste es aber bis auf den schön herausgespielten Führungstreffer kurz vor Drittelende weiter zu treffen.

Auch nach der ersten Pause legte Moosburg energisch los, in der 22. Spielminute bewahrte nur der Pfosten den EHC vor einem größeren Rückstand. Doch wie auch schon am Freitag kam Königsbrunn langsam in die Gänge und setzte nun auch die Gastgeber immer wieder unter Druck, in der 26. Spielminute traf Carciola erneut und sorgte für den Ausgleich. Doch gleich im Gegenzug legte Moosburg nach und ging erneut in Führung. Königsbrunn war jetzt aber auf Betriebstemperatur und nur drei Minuten später netzte Dominik Zimmermann zum 3:3 ein. Nun folgte der große Auftritt von Matthias Forster, der innerhalb vier Minuten dreimal traf und eine doppelte Strafzeit der Moosburger gnadenlos ausnutzte. Mit einem komfortablen 6:3 für den EHC ging es dann ein letztes Mal in die Kabinen.