Eilmeldung | Deutscher Wetterdienst warnt weiter vor schweren Sturmböen

Der Deutsche Wetterdienst warnt weiter vor Orkanböen in Deutschland, in Schwaben und im Allgäu wird der Wind als schwere Sturmböen ankommen.

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Grafik: wetter.com

 

Wie der DWD mitteilt, werden weiterhin starke Winde auch am Donnerstag deutschlandweit für Gefahr sorgen. In Schwaben und im Allgäu treten sie als Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) gerechnet werden.

Es wird vor einzelne Äste herabstürzen gewarnt und weiterer herabfallender Gegenstände gewarnt.

Ylenia sorgt deutschlandweit für Gefahr

Sturm YLENIA sorgt deutschlandweit für kräftige Schauer und Wintergewitter kommen auf uns zu, die punktuell zu Orkanböen im Flachland führen können. Lokal gibt es Superzellen und selbst Tornados sind nicht ganz ausgeschlossen.

Verbreitet gibt es schwere Sturmböen bis Orkanböen in den Niederungen. Besonders in den Frühstunden ist die Nordseeküste und der Nordosten betroffen. Von der Oder über Berlin, Hannover bis in den Norden von NRW sind bis ins Flachland Orkanböen möglich. Manche Modelle sprechen von 150 bis 160 km/h. Im Südosten verläuft die Nacht deutlich ruhiger.

Im Laufe des Donnerstages breitet sich das Sturmfeld fast über ganz Deutschland aus. Besonders die Gebiete vom Norden über den Osten, die Mitte und das Alpenvorland sind mit heftigen Orkanböen von 120 km/h bis 150 km/h betroffen. Am ruhigsten ist das Ganze im Südwesten.

Sturmflut in Hamburg
Zudem wird es an der Nordseeküste durch den Nordwestwind eine Sturmflut geben. Hier müssen die Pegel- und Wasserstände im Blick behalten werden. In Hamburg und St. Pauli droht sogar eine schwere Sturmflut, genau zum Jahrestag der Flutkatastrophe im Jahr 1962. Mindestens der Fischmarkt wird überflutet sein. Ab welchen Pegelständen welche Maßnahmen ergriffen werden, erfahren Sie hier