Ein Hauch von „Arena Verona“ – John Garner liefern auf der Freilichtbühne Folk-Pop-Rock vom Feinsten

Die Augsburger Band John Garner freute sich nach harten Corona Zeiten für ihre „Augsbürger“ das erste Konzert geben zu dürfen. Am Dienstagabend war es auf der Freilichtbühne wieder einmal so weit gewesen.

2020 08 12 John Garner 15 Von 40.Jpeg
Foto Wolfgang Czech

Der Lockdown traf die Band besonders hart, weil sie just zu Anfang der Krise ihr neues Album präsentieren wollten. In der konzertfreien Zeit der letzten Wochen waren sie aber keineswegs untätig. Sie legten gleich ein weiteres Album nach. Eine Kostprobe
bekamen die Besucher in der Freilichtbühne zu hören: Folk-Pop-Rock vom Feinsten in
mitreißenden Balladen und melodisch romantischen Songs. Außergewöhnlich bei John Garner ist die exklusive Auswahl der Instrumente. Die Sängerin mit Akkordeon, als Leadgitarre schon mal eine echte und der Bass gespielt mit einem authentischem Kontrabass. Auch in die Tasten eines Pianos wird gerne hin und wieder gegriffen.

Ein Hauch von „Arena Verona“ war auf den Rängen der Zuhörer erlebbar. Sekt, Prosecco und kleine Köstlichkeiten wurden auf den wegen der Corona Vorschriften freigehaltenen Sitzplätzen kredenzt. Die Lichter der Handys huschten gleich tanzende Glühwürmchen auf den Rängen, als die Band ein Lied über Augsburg sang, weil sie immer wieder auf Tournee Heimweh nach ihrer Stadt verspüren. Ein „Heimweh“ das das glückliche Publikum auch nach guter Livemusik verspürt hatte. Lisa Seifert, Stefan Krause,Chris Sauer & Co., kurz John Garner konnten diesen stillen. Für Zuhörer und Band war es ein besonderer Abend in Augsburgs „Arena Verona“.

Wolfgang Czech