Mit 1:3 verliert der EHC Königsbrunn auswärts gegen den SC Riessersee, dabei lieferten sich die taktisch gut eingestellten Brunnenstädter dem letztjährigen DEL2 Vizemeister einen heißen Fight und präsentierten sich als unangenehmer Gegner.

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Foto: Horst Plate

Wie schon in der letzten Partie konnte der EHC nur 13 Feldspieler aufbieten, so fehlte unter anderem erneut Top-Scorer Lukas Fettinger. Im Tor stand wieder Jennifer Harß, die nach ihrem Einsatz für die Nationalmannschaft bei einem Turnier in Russland den gegnerischen Stürmern Paroli bieten sollte. Als Backup saß Donatas Žukovas auf der Bank, der zuletzt in Füssen überzeugen konnte.

Dabei begann der SC Riessersee stark und drängte immer wieder in das Königsbrunner Drittel. Die technisch starken Gastgeber waren dem EHC schlittschuhläuferisch und am Puck klar überlegen. Ein erstes Überzahlspiel konnte der SC Riessersee gleich nutzen und zum 1:0 treffen. Doch die Brunnenstädter kamen langsam in die Partie zurück und verteidigten jetzt besser, Torfrau Jennifer Harß war mit direkten Schüssen nicht zu knacken. Königsbrunn erarbeitete sich nur selten Torchancen, rannte aber auch nie ins offene Messer und stand defensiv gut. Beide Teams konnten aber bis zur ersten Pause keinen Treffer mehr erzielen.

Auch nach der Pause erwischten der SC Riessersee den besseren Start, in der 23. Spielminute trafen die Gastgeber erneut, ein abgefälschter Schuss ließ Torfrau Jennifer Harß keine Chance. In der 26. Spielminute lieferte sich EHC-Verteidiger Alexander Strehler mit Mike Glemser einen unterhaltsamen Fight, den der Königsbrunner dann für sich entscheiden konnte. Die bis dahin souverän auftretenden Schiedsrichter schickten danach beide für zwei plus zwei Strafminuten auf die Bank um sich abzukühlen. Riessersee blieb weiter die spielbestimmende Mannschaft und erhöhte in der 30. Spielminute auf 3:0. Auch in dieser Situation war Torfrau Jennifer Harß chancenlos, als sie von zwei freistehenden Gegnern gekonnt ausgespielt wurde. Der EHC hielt trotzdem weiter dagegen, konnte allerdings auch keine Akzente setzen. Mit dem 3:0 für die Gastgeber ging es dann in die letzte Pause.