Ein Klavier für Bert Brecht | Stadtsparkasse Augsburg schenkt dem Brechthaus ein Klavier

Dank einer Schenkung können können künftig Brecht’sche Lieder im Brechthaus auf dem Klavier zum Besten gegeben werden.

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Zwei Männer und Brechts Büste am Klavier: Tourismuschef Götz Beck von der für die Betreuung des Brechthauses verantwortlichen Regio Augsburg Tourismus GmbH greift in die Tasten jenes Instruments, das dank einer Schen-kung der Stadtsparkasse Augsburg – auf dem Bild vertreten durch Pressesprecher Marcus Hupfauer – in der Brecht-Lounge der Gedenkstätte aufgestellt werden konnte. | Foto: Martin Kluger

Der Songtext von Paul Kuhn – „Geb’n se dem Mann am Klavier noch en Bier, noch en Bier“ –  könnte theoretisch ab sofort auch im Augsburger Brechthaus zu hören sein. Wahrscheinlicher ist dort freilich, dass der Mann am Klavier künftig Brecht’sche Lieder – zum Beispiel bei einem Auftritt der heuer 80 Jahre jung gewordenen Augsburger Schauspielerin und Sängerin Christel Peschke –  begleiten wird. Dass dies möglich geworden ist, ist auch dem Augsburger Pianohaus Hermes und Weger zu verdanken, das jenes gebrauchte Klavier vermittelte, das dem Brechthaus jetzt letztlich von der Stadtsparkasse Augsburg geschenkt wurde.  Zum „trockenen“ Fototermin ohne Bier am soeben aufgestellten Instrument traten darum gleich zwei Männer ans Klavier: Marcus Hupfauer, Pressesprecher der Stadtsparkasse Augsburg, bei der sich Tourismusdirektor Götz Beck für die Schenkung bedankte.

Die Regio Augsburg Tourismus GmbH betreut das Brechthaus seit dem Jahr 2014. Götz Beck: „Das Klavier in der Brecht-Lounge ist einer von etlichen Punkten, mit denen wir diese Gedenkstätte noch attraktiver und bespielbarer machen wollen.“ Zuletzt war eine Landing-Page beziehungsweise eine Videotour im Internet eingerichtet worden, bei der Augsburger Brecht-Experten die Räume im Brechthaus mit Bild und Ton lebendig erklären.

Die Broschüre zum Jahresprogramm im Brechthaus ist bei der Tourist-Information der Regio Augsburg Tourismus GmbH am Augsburger Rathausplatz bzw. an der Museumskasse im Brechthaus erhältlich. Zum Download findet man die 36-seitige Broschüre, die im Übrigen auch den nächsten Auftritt der unverwüstlichen Christel Peschke mit Lesung und Gesang im Brechthaus (am 2. Dezember) ankündigt