Ein richtungsweisendes Schwabenderby – Der FC Augsburg muss zum VfB Stuttgart

Viel Lob, zuletzt aber wenig Ertrag. So stellt sich die aktuelle Situation beim FC Augsburg dar. Im Schwabenderby beim VfB Stuttgart muss deshalb dringend gepunktet werden, wenn man nicht selbst in die Abstiegszone rutschen möchte.

Gregoritsch freut sich auf das Schwabenderby | Foto: Wolfgang Czech

Die Schwabenderbys haben es immer in sich, oft ging es für eines der beiden Teams in der jüngeren Vergangenheit dabei um viel. Auch das heutige Aufeinandertreffen in Stuttgart kann sowohl für den gastgebenden VfB, als auch für den FC Augsburg als richtungweisend benannt werden.

Die Stuttgarter stecken tief im Tabellenkeller fest. Gerade einmal acht Zähler konnten in den ersten 12 Saisonspielen eingefahren werden. Den letzten Platz in der Bundesligatabelle hat man sich daher „redlich verdient“. Doch auch in Bayerisch-Schwaben geht der Blick aktuell wieder eher Richtung Tabellenkeller. Die Mannschaft von Trainer Manuel Baum wurde auch zuletzt immer wieder für ihre Spielweise gelobt, herausgesprungen ist dabei in den letzten Partien wenig. Rang 13 und nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz heißt die harte Realität. Zuletzt hatte man zwei Spiele in Serie verloren, seit drei wartet man auf einen Sieg. „Wir haben immer wieder Phasen gehabt, wo wir vor dem Tor zu hektisch waren. Das müssen wir abstellen. Ich bin der Meinung, dass wir eine sehr ordentliche Saison spielen und uns momentan nicht belohnen“, spricht Augsburgs Offensivmann Michael Gregoritsch offen über einen Teil der Gründe. Dazu kamen immer wieder gravierende Fehler, die zu den Gegentoren und letztlich auch zu den Niederlagen führten.

Gegen die Mannschaft des früheren FCA-Erfolgstrainer Markus Weinzierl wird es auch heute kein leichtes Unterfangen diesen Abwärtstrend zu stoppen. Die Jungs vom Neckar möchten denen vom Lech jedenfalls einen heißen Tanz liefern. „Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass die Jungs das Herz am richtigen Fleck haben. Wir werden am Samstag eine willige und schlagkräftige Mannschaft auf dem Platz haben, die sich wehren wird.“, so Weinzierl.

Für den Aufwand belohnen

„Wir fahren da hin, um uns für ihren Aufwand zu belohnen“, möchte FCA-Coach Baum das Duell der schwäbischen Teams aber trotzdem erfolgreich bestreiten. Verzichten muss er dabei wohl weiter auf Torjäger Alfred Finnbogason. Der Isländer wird nach seiner Verletzung aus der Länderspielreise voraussichtlich noch nicht wieder mitwirken können. „Wir können ihn nicht zu 100% ersetzen. „weiß auch Gregoritsch. „Wir werden aber versuchen den Bock umzustoßen und das Spiel auf unsere Seite zu ziehen.“ Rund 2.500 Schlachtenbummler werden die Rot-grün-weißen dabei in Stuttgart unterstützen.

Die voraussichtliche Aufstellung

Luthe – Schmid, Gouweleeuw, Hinteregger, Max – Khedira, Baier – Hahn, Gregoritsch, Richter- Schieber