Im Duell gegen Eintracht Frankfurt geht für den FCA heute darum den Platz in der ersten Tabellenhälfte zu verteidigen. Die Hessen ihrerseits wollen die eigene Negativserie beenden.

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Heiko Herrlich (Trainer FC Augsburg) auf dem Weg zum Interview, mit Maske,

ArchivFoto: Klaus Rainer Krieger/Pool
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Unter der Woche konnte der FC Augsburg seine Negativserie beenden. Vor dem 1:0 auf der Bielefelder Alm hatte das Team von Heiko Herrlich fünf Spiele in Serie nicht gewinnen können. Auch in Ostwestfalen war der Sieg eher in die Kategorie „glücklich“ einzuordnen, den Augsburgern war es schlussendlich egal. 16 Punkte stehen nun auf dem Konto der Fuggerstädter und noch wichtiger, der Vorsprung auf die Abstiegsränge ist weiter angewachsen. 6 Punkte oder zwei Siege trennen Augsburg auf Tabellenplatz 9 und den 1.FC Köln auf dem Relegationsplatz. Bestenfalls soll dieses Polster nach dem heutigen Heimspiel (15:30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt noch etwas komfortabler werden.

Die Eintracht wartet seit neun Spielen auf einen Sieg

Doch auch die Diva vom Main benötigt heute dringend Punkte. Seit neun Spielen warten die Hessen auf einen Dreier. Viel zu wenig für eine Mannschaft, die sich in den letzten Jahren auch international hat zeigen dürfen. Gerade heute, wo es sicher wieder darum gehen wird, körperlich gegen den FCA zu agieren, fehlt u.a. David Abraham. Der Frankfurter Kapitän steht Trainer Adi Hütter wegen einer Gelb-Rot-Sperre nicht zu Verfügung.

Wie schon in Bielefeld wird es heute, im Duell zwischen dem Neunten (Augsburg) und dem Zehnten (Frankfurt) darum gehen Fußball zu arbeiten. Zwei zweikampfstarke Teams, die über Einsatz nach dem Erfolg suchen treffen in der Arena aufeinander. Mit einem Sieg könnten jede der beiden Mannschaften in der ersten Tabellenhälfte in die kurze Winterpause gehen. “ Es wird sicherlich ein richtungsweisendes Spiel für die Restrunde im neuen Jahr sein.“, weiß auch SGE-Coach Adi Hütter. Für die Eintracht wäre es erst der zweite Bundesligasieg in Augsburg.

Augsburg muss an Offensivschwächen arbeiten

Wer gewinnen will, der muss allerdings auch in der Offensive Qualitäten zeigen und Tore schießen. Gerade in diesen Disziplinen hakte es beim FCA zuletzt aber enorm. Dem Spiel nach vorne fehlten oft die nötige Kreativität und die zündende Idee. Kamen die Augsburger doch zum Abschluss fehlte oft die Genauigkeit. Auch Herrlich hat dies nun erkannt: „Wir zeigen gute Ansätze, treffen dann aber falsche Entscheidungen und versäumen es so, Großchancen herauszuspielen – daran müssen wir arbeiten.“

Nach dem heutigen letzten Bundesligaspiel des Jahres und dem abschließenden Pokalmatch gegen RB Leipzig (Dienstag, 18:30 Uhr) sollte man sich nach ein paar freien Tagen an diese Aufgabe machen. Sollte es Herrlich und seinem Trainerteam gelingen im spielerischen Bereich Verbesserungen zu erreichen, sollte auch in diesem Jahr der Klassenerhalt drin sein. Vielleicht sogar etwas mehr? Das Ziel für heute ist aber klar, mit einem Erfolg soll der Platz unter den ersten Neun verteidigt werden.

Fehlen werden auf Augsburger Seite neben dem Langzeitverletzten Moravek, Bazee und Götze auch der an Corona erkrankte Hahn, sowie Jensen.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Gumny, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – Khedira, Gruezo – Caligiuri, Strobl, Vargas – Niederlechner