„Ein saudummes Gegentor“ | Die Stimmen zum Remis des FC Augsburg gegen Union Berlin

Nach der Auftaktpleite in Dortmund tat sich der FC Augsburg auch im ersten Heimspiel der neuen Saison schwer. Gegen Aufsteiger Union Berlin sollten die „Spiele beginnen“, stattdessen gab es ganz hartes Brot. Am Ende sollte es nur für ein Unentschieden genügen. Das haben die Beteiligten nach der Partie dazu zu sagen.

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Martin Schmidt sieht noch viel Arbeit vor sich | Foto: Sebastian Pfister

Ruben Vargas: „Ich freue mich natürlich sehr über mein erstes Bundesliga-Tor, aber das Team steht im Vordergrund und es ist schade, dass wir uns heute nicht belohnen konnten. Das Gegentor fällt sehr unglücklich, aber wir müssen jetzt einfach positiv bleiben und weiter unseren Weg gehen.“

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Foto: Sebastian Pfister

Stephan Lichtsteiner: „Wir sind schon enttäuscht, dass es am Ende nur zu einem Punkt gereicht hat, aber ich denke, dass wir uns in den kommenden Wochen noch ein wenig finden müssen. Über weite Strecken lief es heute schon ziemlich gut, jetzt müssen wir einfach noch enger zusammenwachsen.“

Alfred Finnbogason: „Ich bin sehr froh, zurück auf dem Platz zu sein hier vor unseren Fans. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber wir hätten uns natürlich einen Sieg gewünscht. So müssen wir uns jetzt mit einem Punkt zufrieden geben und ich hoffe, dass uns dieser Punkt für die kommenden Spiele gut tut.“

Philipp Max: „Wir haben einige Möglichkeiten für den Gegner zugegelassen, hatten da das Spielglück auf unserer Seite, aber das Gleiche gilt auch für Union, denn auch wir hatten unsere Chancen und hätten vor allem das 2:0 machen können. So geht das Unentschieden insgesamt in Ordnung, auch wenn es bitter ist, dass der Ausgleich aus einem Konter des Gegners fällt.“

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Foto: Sebastian Pfister

Florian Niederlechner: „Eigentlich denke ich, dass wir aufgrund der Chancen einen Sieg verdient gehabt hätten. Nach der Führung bekommen wir dann ein sau dummes Gegentor. Aber ich bin zuversichtlich: Wir haben eine tolle Truppe, sind jetzt komplett und müssen jetzt noch spielerisch besser zusammenfinden.“

Martin Schmidt (Trainer Augsburg): „Ich denke es war ein gerechtes Unentschieden, beide Teams hatten ihre Phasen. Die erste Halbzeit war mehr Kampf und Krampf, daher hat es von außen nicht so wunderbar ausgesehen. In der zweiten Hälfte kamen wir besser rein und haben die Führung erzielt. Schade, dass wir das zweite Tor anschließend nicht gemacht haben. Union hat dann weiter Druck aufgebaut und schließlich auch das Tor gemacht. Hinten raus hätten wir mit einem Mann mehr noch den Lucky Punch setzen können, aber ich denke am Ende geht das Remis in Ordnung. Wir brauchen noch etwas Zeit, aber  wir werden unseren Weg gehen.“

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Urs Fischer war mit dem ersten Bundesligapunkt für Union zufrieden | Foto: Sebastian Pfister

Urs Fischer (Trainer Union): „Ich bin glücklich für die Jungs, weil sie über 90 Minuten sehr vieles richtig gemacht haben. Wir hatten von Beginn an Zugriff im Spiel und Kontrolle und haben uns somit Selbstvertrauen erarbeitet. Wir haben unsere Chancen aber nicht genutzt und so lag Augsburg dann 1:0 in Führung. Der FCA hätte auch das 2:0 erzielen können, aber meine Mannschaft hat bis zum Schluss daran geglaubt etwas zu holen und ich bin froh, dass sie sich belohnt hat.“