Chancenlos, peinlich, ein Debakel. Zum Saisonabschluss setzte es für den FC Augsburg in Wolfsburg eine 1:8-Klatsche. Die höchste Bundesligapleite war ein Spiegelbild dieser Saison.

Der FC Augsburg konnte sich in dieser Saison glücklich schätzen, dass trotzt einer schwachen Gesamtleistung der Klassenerhalt bereits vorzeitig klar gemacht werden konnte. Das der FCA in seine neunte Bundesligaspielzeit gehen kann, war auch ein „Verdienst“ der harmlosen Clubs aus dem Tabellenkeller. Mit einer ordentlichen Abschlusspartie wollte man sich zumindest positiv verabschieden. Herausgekommen ist ein Debakel, dass noch einige Zeit in den Köpfen bleiben wird.

Von Beginn an bekam Augsburg keinen Zugriff auf die Wölfe. Bereits nach 9.Minuten brannte es im Strafraum des FCA. Oxford hatte Weghorst im Strafraum zu Fall gebracht. Der Elfmeterpfiff blieb nach dem Videobeweis aus. Gut zehn Minuten später sollte der Ball dann das erste Mal im Tornetz liegen. Nicht zum letzten Mal an diesem denkwürdigen Nachmittag. Weghorst konnte aus kürzester Distanz per Drehschuss das verdiente 1:0 erzielen. Auch danach spielten nur die Gastgeber, Augsburg bot ein erbärmliches Bild. Wolfsburg konnte durch einen fulminanten Distanzschuss von Weghorst und einem Treffer von Knoche noch vor dem Pausenpfiff deutlich davon ziehen. Angesichts des Spielverlaufs ein mehr als gerechtes Ergebnis, dass nach dem Seitenwechsel noch deutlicher wurde. Offensiv fand der FCA eigentlich nicht statt, die Defensive um Torhüter Kobel zeigte keine bundesligareife Leistung.