Ein Spiel für das Phrasenschwein | Alle Fakten zum Remis zwischen dem FCA und Frankfurt

Verdient, gerecht, logisch. Zahlreiche Formulierungen die das bekannte Phrasenschwein füttern würden, fallen einem bei der Rückbetrachtung auf das Remis zwischen Augsburg und Frankfurt ein. Wir wagen einen Versuch.

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Foto: Sebastian Pfister

Das Letzte war die gestrige Abschlusspartie des 13. Spieltags der Fußballbundesliga sportlich gesehen in keinem Fall. Ein unterhaltsames Spiel bekamen die rund 26.500 Zuschauer im Eisschrank FCA-Arena zu sehen. Gut, aus den Sitzen hatte es wohl niemanden regelmäßig gerissen, doch es war schon mehr als Hausmannskost. „Am Anfang waren wir gar nicht im Spiel.“, sagt Daniel Baier. Doch eigentlich war Augsburg schon auf dem Platz, hatte aber die ersten 20-25 Minuten nicht den Mut das umzusetzen, was man sich vorgenommen hatte. Oder wie heißt es im Fußballdeutsch, „Wir sind schlecht ins Spiel reingekommen“ (Hitz). Folgerichtig das 0:1 in der Anfangsviertelstunde. Nach einer Standardsituation und einem Beinahe-Eigentor von Meier ging es besser. Der FCA hatte den Wecker gehört, Eintracht den Faden verloren. Von nun an zeigten die Schwaben immer deutlicher, wer Herr im Hause ist. Ji konnte noch vor dem Pausentee durch einen humorlosen Schuss das hochverdiente Ausgleichstor erzielen.

In Durchgang 2 waren beide Teams stets bemüht den Sieg herbeizuführen. Gerade zu Beginn der zweiten 45 Minuten zeigten die Zirbelnusskicker dem Team vom Main, wo der Hammer hängt. Durchschlagend erfolgreich war er aber nicht mehr. So blieb es bis zum Ende ein Spiel auf Messers Schneide, da auch die Eintracht durchaus noch ihre gefährlichen Szenen hatte. Am Ende reichte es zu einem Remis, welches für beide Mannschaften tabellarisch gesehen weder Fleisch noch Fisch ist. Aber wie sagt SGE-Trainer Nico Kovac so schön: „Wenn man ein Spiel nicht gewinnen kann, muss man auch mal mit einem Punkt zufrieden sein.“

Für Augsburg endeten gestern ganz am Rande noch zwei Serien: Nach 323 Spielminuten ohne Gegentor musste Hitz nach dem Schuss von Hrgota erstmals wieder hinter sich greifen. Selbst konnte man nach 214 Minuten endlich wieder einen eigenen Treffer bejubeln.