Ein überragender White führt die Augsburger Panther nach Sieg in Schwenningen auf Rang 3

Nach dem Heimsieg über Nürnberg sahen sich die Augsburger Panther heute Abend weiter im Tabellenkeller um. Bei den Schwenninger Wild Wings war es ein hartes Stück Arbeit. Angeführt von einem überragenden Matt White gelang aber der dritte Sieg in Serie.

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Matt White ist der überragende Spieler in dieser Saison | Foto: Siegfried Kerpf

Die Augsburger Panther gegen Nürnberg einen zwei Tore Rückstand nach zwanzig Minuten noch in einen klaren 5:2-Heimsieg gedreht. Auch heute ging es gegen ein weiteres „Kellerkind“ der Liga erst einmal nicht so gut los. Bei den Schwenninger Wild Wings spielte der AEV ein recht ausgeglichenes Drittel, und doch musste er mit einem Rückstand in die Pause. Korhonen hatte die Schwarzwälder in der 8. Spielminute in Führung gebracht, Rech ein Überzahlspiel für sein Team zum 2:1 nützen können (17.). Das zwischenzeitliche 1:1 hatte Ullmann für Augsburg besorgt.

Aus dem Konzept lassen sich die Schwaben in dieser Saison durch solche Rückstände aber nicht bringen. Das Selbstbewusstsein ist aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs groß. So kam der AEV nach der Pause noch einen Ticken aktiver aus der Kabine zurück und übernahm eindeutig das Zepter in dieser Partie. Wie schon am Freitag fiel der nächste Treffer schon bald nach dem Seitenwechsel. Aus Augsburger Sicht auf der richtigen Seite. 30 Sekunden waren gespielt, als Topscorer White mit einem Sahnepass Fraser frei vor dem Tor stehen sah. Das 2:2 war zu diesem Zeitpunkt bereits verdient und noch waren 19 Minuten im Mitteldrittel zu spielen. Die Gäste machten mehr aus dieser Zeit. Es war erneut ein sehr guter Auswärtsauftritt der Mannschaft von Trainer Mike Stewart. So ging das 3:2 durch LeBlanc nach erneut guter Vorarbeit von White absolut in Ordnung (31.). Das Augsburg die Führung nicht bis zur Pausensirene bringen konnte war überraschend. Die einzig ordentliche Offensivaktion der Wild Wings führt durch Höfflin zum sicher nicht wirklich verdienten Ausgleich.

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Wie schon im 2. Durchgang musste der SERC aber auch im Schlussabschnitt einen frühen Gegentreffer hinnehmen. Nach nur 19 Sekunden krönte Matt White seine erneut herausragende Leistung mit seinem 10. Saisontor. Die Entscheidung war dieser Treffer aber noch nicht, die Blau-weißen gaben sich nicht auf und wollten hier vor eigenem Publikum doch noch etwas Zählbares einfahren. Schwenningen war nun das stärke Team. Einem war das total egal, Matt White. Er tanzte sich durch die gesamte Hintermannschaft und verlud auch den Strahlmeier im SERC-Tor. Der „Tunnel“ setzte nicht nur das Ausrufezeichen des Spiels, aber noch nicht den Schlusspunkt. Den platzierte er Sekunden vor dem Ende mit einem empty-net-Goal. Damit konnten die Augsburger Panther erstmals nach drei Niederlagen fremdes Eis mit einem Sieg verlassen und zieht in der Tabelle an Düsseldorf vorbei auf Platz 3.

 

AEV: Roy, Keller,– Lamb, Haase, Tölzer,  McNeill, Valentine,  Rekis, Sezemsky-  Sternheimer, Payerl,  LeBlanc, Stieler,Trevelyan , Schmölz, Fraser,  Gill, Ullmann, Hafenrichter, Detsch, White
Tore: 1:0 Korhonen  (Bittner/Kurth) 8., 1:1 Ullmann (Detsch/Schmölz) 11., 2:1 Rech (Korhonen/Kurth) 17., 2:2 Fraser (White/McNeill) 21., 3:2 LeBlanc White/Hafenrichter) 31. , 3:3 Höfflin (Bittner/Kurth) 38., 3:4 White (LeBlanc/White) 41., 3:5 White 51., 3:6 White 60.

Schiedsrichter: Bauer, Schrader | Klima, SchwenkStrafzeiten: Schwenningen 8 – Augsburg 6

Zuschauer: 3.605