Ein Vortragsabend in der VHS behandelt die Frage: „Wie soll die EU mit Migration umgehen?“

Wie soll die EU mit Migration umgehen? Wie kann Europa von der Zuwanderung profitieren und gleichzeitig die Menschenrechte achten? Wie reagieren unsere Gesellschaften auf die Migration? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags „Der Traum vom besseren Leben in Europa – Die Asyl- und Migrationspolitik der EU auf dem Prüfstand“ von Politikwissenschaftler Michael Jörger, Mitglied im Team Europe, dem Rednerteam der Europäischen Kommission und Lehrbeauftragter der Hochschule München für angewandte Wissenschaften, am Dienstag, 28. April, von 19 bis 20.30 Uhr, in der Volkshochschule Augsburg (Willy-Brandt-Platz 3a, Raum 103/l, Kurs-Nr.: K12546). Der Vortragsabend ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Europe Direct-Informationszentrum und der Volkshochschule Augsburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Sie flüchten und viele sterben – doch die Boote kommen weiterhin. Wie soll die EU mit Migration umgehen? Diese Frage behandelt ein Vortrag in der VHS.

Sie flüchten und viele sterben – doch die Boote kommen weiterhin. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es auf der Welt über 50 Millionen Flüchtlinge, Asylsuchende und Binnenvertriebene. Sie flüchten vor Diktatur, Verfolgung, Bürgerkrieg, Armut und sozialem Elend in ihren Ländern. Auf der Suche nach einem besseren Leben machen sich viele auf den Weg nach Europa. Der Druck an den Außengrenzen der EU ist gewaltig. Kritiker bilanzieren: Europas Asyl- und Flüchtlingspolitik habe sich weg vom Schutz der Flüchtlinge und hin zum Schutz der „Festung Europa“ entwickelt. Seit Jahrzehnten streitet Europa über eine gemeinsame Asyl- und Migrationspolitik. Einwanderung ist für die wirtschaftliche und demografische Zukunft der Europäischen Union unverzichtbar.