Die Bundespolizei hat am Sonntag, den 9. November, bei Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden ein mutmaßliches Mitglied einer Einbrecherbande in Gewahrsam genommen. Gegen den festgenommenen Rumänen lag ein Haftbefehl der Justiz in Duisburg vor. Einem gesuchten syrischen Staatsangehörigen blieb hingegen aufgrund eigener finanzieller Mittel der Gang ins Gefängnis erspart.
Dringender Tatverdacht und offene Justizschulden
Im Rahmen der Kontrolle eines Reisebusses mit rumänischem Kennzeichen entdeckten die Bundespolizisten, dass ein Passagier unter dringendem Tatverdacht steht. Der 52-Jährige wird beschuldigt, im Vorjahr mit Komplizen Buntmetall im Wert von über 20.000 Euro von einem Firmengelände entwendet zu haben und sich den Behörden entzogen zu haben, um einem Strafverfahren zu entgehen. Zusätzlich hatte das Amtsgericht Fürstenfeldbruck im Jahr 2023 bereits einen Strafbefehl wegen Diebstahls gegen ihn erlassen, der eine Geldstrafe von rund 800 Euro vorsieht. Da dieser Forderung nicht nachgekommen wurde, erfolgte die Festnahme des Rumänen, der anschließend in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert wurde.
Reiseunterbrechung wegen Strafbefehl
Ein syrischer Staatsangehöriger musste Justizschulden in Höhe von 2.100 Euro wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz begleichen. Das Amtsgericht Rosenheim hatte Anfang des Jahres einen entsprechenden Strafbefehl erlassen. Der 23-jährige Pkw-Beifahrer verfügte über ausreichende finanzielle Mittel, um den Betrag direkt an der Inntalautobahn zu zahlen. Nach Begleichung der Schuld konnte er seine Reise fortsetzen.

