Mitte Oktober hatte ein Trio versucht in die Pinoil-Tankstelle an der Hauptstraße in Gessertshausen einzubrechen. Eine Großfahndung blieb ohne Erfolg, nun aber konnte die Polizei die Klärung des Falls verkünden.

Am 17.10.2018, gegen 22.17 Uhr, versucht worden, in die Pinoil-Tankstelle an der Hauptstraße in Gessertshausen einzubrechen. Weiter wurde von einem Zeugen beobachtet, wie ein Täter nach Auslösung des Einbruchalarms humpelnd flüchtete. Eine Großfahndung mit einer Vielzahl von polizeilichen Kräften unter Einbindung des Polizeihubschraubers verlief negativ.

Dienststellenleiter Raimund Pauli: Dank von im Rahmen der Ermittlungen eingegangenen Hinweisen konnte die Polizei Zusmarshausen nun hierzu ein Trio als Tätergruppe, bestehend aus einer 21-jährigen Frau und zwei 20-jährigen Männern, ermitteln. Alle 3 Täter sind deutsche Staatsangehörige und stammen aus dem Ballungsraum Augsburg.

Als Anstifterin und Mittäterin gilt die 21-Jährige, die die Männer zu der Tat animiert und sie bei der Ausführung unterstützt hatte.

Kurz vor Schließung der Tankstelle gegen 22.00 Uhr versteckte sich der 20-jährige Haupttäter auf der Toilette im Erdgeschoß der Tankstelle und öffnete zur Vorbereitung der Flucht von innen das im oberen Bereich befindliche WC-Fenster.

Der zweite 20-jährige Mittäter stand außen vor dem Toilettenfenster Schmiere.

Auch die 21-jährige Anstifterin hielt sich in der Nähe der Tankstelle auf.

Als der 20-jährige Haupttäter die Toilette zur Tatbegehung verließ, übersah er einen Bewegungsmelder und löste den Einbruchalarm aus. Sofort flüchtete er ohne Beuteschaden über das vorher geöffnete Toilettenfenster. Bei der ganzen Aktion wurde von ihm kein Sachschaden verursacht.

Ebenfalls flüchtete der Schmiere stehender 20-jähriger Mittäter nach Wahrnehmung des akustischen Alarms zu Fuß. Dieser Täter kann sich aufgrund einer Behinderung nur asymetrisch fortbewegen, was von dem Zeugen als humpelnd wahrgenommen worden ist. Die Fluchtwege der beiden anderen Mittäter wurden offenbar nicht von Zeugen wahrgenommen.

Der 20-jährige Haupttäter und die 21-jährige Frau sind im Gegensatz zu dem anderen 20-jährigen Mittäter bereits polizeilich auffällig und registriert.

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