Eine abenteuerliche Reise durch die Zeit – Die „Lange Nacht der Abenteuer“ in der Augsburger Innenstadt

Anlässlich des 500. Todestages Kaiser Maximilians I. brach die gestrige Lange Kunstnacht  zu den Abenteuern und Umbrüchen der Renaissance auf und lud zu einer „Langen Nacht der Abenteuer in die Augsburger Innenstadt ein.

Foto: Wolfgang Czech

Als großer Herrscher zur Zeit des Übergangs vom Mittelalter in die Neuzeit, ließ Kaiser Maximilian I. sich zu seinen vielzähligen Titeln nämlich auch als „Abenteurer“ und „letzter Ritter“ bezeichnen und schrieb sich mit dem „Theuerdank“ eine eigene (Liebes)Abenteuergeschichte.

Anknüpfend an diesen historischen Bezug, spiegelte das Programm nicht nur Musik und Kunst dieser Zeit wider, sondern blickte ebenso auf waghalsige Unternehmungen der Menschheitsgeschichte wie auf kühne Herausforderungen im Alltäglichen: Literarische Odysseen der Antike oder Entdeckungen neuer Welten, Liebesabenteuer der Romantik oder Ausflüchte aus den digitalen Lebenssphären führten in Konzerten und kammermusikalischen Programmen, Theaterinszenierungen, Lesungen, Führungen und weiteren Performances durch den Abend.

Rund 200 facettenreiche Kunsterlebnisse luden die Besucherinnen und Besucher der Langen Kunstnacht 2019 zu einem abenteuerlichen Spaziergang durch 50 malerische Spielorte der Augsburger Innenstadt, die selbst oftmals architektonisches Zeugnis dieser Zeit sind.

Presse Augsburg-Fotograf Wolfgang Czech hatte sich zu einem Streifzug aufgemacht