Am Sonntag blieben die Friedberger Handballer mit einem klaren Heimsieg gegen den HT München im Rennen um Rang drei in der Bayernliga. Dank der ausgezeichneten Defensive gewann der TSV mit 23:16 (8:5).

Von Beginn an schaffte es die 6 – 0 – Formation der Gastgeber, die Gefahr vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Der HT München konnte kaum einmal Druck aus dem Rückraum entwickeln. Zweimal kamen die Gäste früh im Spiel über die rechte Angriffsseite zum Erfolg, dann hatte der TSV aber auch diese Lücke gestopft. Bis zum Seitenwechsel sollte Friedberg so nur ganze fünf Gegentore kassieren.

Vorne jedoch hakte es auch bei den Friedbergern in den ersten 30 Minuten. Da die Abwehr einige Ballgewinne schaffte, ergaben sich regelmäßig gute Kontergelegenheiten über die erste und zweite Welle. Aber zu oft geschahen dabei leichte Fehlpässe, zudem trafen die Friedberger Angreifer oft die falsche Entscheidung. So übersahen sie mehrfach den freien Außen und spielten stattdessen den doppelt gedeckten Kreisläufer an, der den Ball unter Druck nicht behaupten konnte. So stand es nach 20 Minuten lediglich 5:4, am Ende einer eigenartigen ersten Hälfte war Friedberg mit 8:5 vorne.

Die Gäste trafen früh im zweiten Durchgang, weil dem ansonsten blendend aufgelegten Friedberger Keeper Benjamin von Petersdorff ein leichter Ball durchrutschte. Danach kam aber offensiv überhaupt nichts mehr vom HT, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Zahlreiche Missverständnisse im Spielvortrag, harmlose Abschlüsse und enorm viele Ballverluste sorgten dafür, dass Friedberg nach dem 9:6 fast 13 Minuten ohne Gegentor blieb und bis auf 15:6 wegziehen konnte. Erst nach 50 Minuten schaffte München seinen zehnten Treffer.