Eine Million Euro Schaden bei Großbrand im Allgäu

Am Dienstag, 24.08.2021 gegen 21:35 Uhr brach in einer Arbeitshalle im Pforzener Ortsteil Leinau ein Brand aus. Durch den Brandverursacher und Anwohner wurden die Feuerwehr, sowie die zuständige Polizeiinspektion Kaufbeuren verständigt.

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Foto: Nikolas Schäfers

Die Feuerwehren Pforzen, Irsee, Ingenried, Obergermaringen und Kaufbeuren, sowie Mitglieder der Kreisbrandinspektion waren mit etwa 70 Einsatzkräften und der Rettungsdienst mit 15 Helfern vor Ort. Die Polizei hatte zehn Beamte im Einsatz. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich die Halle bereits in Vollbrand. Der Brand griff von der Halle auf einen angrenzenden Stadel, sowie auf einen Teil des Wohnhauses über.

Eine Person, welche sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches in der Halle befand und dort Schweißarbeiten durchführte, erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung, sowie Verletzungen an den Händen. Der Mann wurde vor Ort durch einen Notarzt und weitere Rettungskräfte versorgt und anschließend mittels eines Rettungshubschraubers in ein Klinikum zur weiteren ärztlichen Behandlung verbracht.

Eine weitere Person kam wegen einer leichteren Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa eine Million Euro geschätzt. Die ersten Ermittlungen zur Brandursache wurden vor Ort durch den Kriminaldauerdienst Memmingen übernommen. Bislang wird von einem Zusammenhang zwischen den durchgeführten Schweißarbeiten und der Brandentstehung ausgegangen. Die weiteren Ermittlungen insbesondere zur genauen Brandentstehung werden durch das Fachkommissariat der KPS Kaufbeuren geführt.

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