„Eine Niederlage, die richtig weh tut“ | Haunstetten mit unnötiger Niederlage in Anzing

Ratlosigkeit und Frust herrschte bei den Mannen um Trainer Rothfischer nach dem Schlusspfiff in Anzing. Soeben hatte man ein Spiel verloren, dass man laut Trainer Rothfischer „vom Spielverlauf her einfach nicht verlieren darf“. Die Serie gegen die „Löwen“ aus dem Münchner Landkreis ist somit erstmal dahin. Für den beruflich verhinderten Daniel Link gab in Person von Simon Hütten ein weiterer Spieler aus dem eigenen Nachwuchs seinen Debüt in Haunstettens „Erster“.

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Trainer Rothfischer ärgerte sich. | Archivfoto: Dominik Mesch

Haunstetten erwischte wieder einmal den besseren Start und zeigte in den ersten Minuten absoluten Sahne-Handball. In der Abwehr agierte man hochkonzentriert und ließ bis zur 10. Spielminute lediglich 3 Gegentore zu. Anzing hatte bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Mittel um sich Wurfchancen zu erarbeiten und Haunstetten wusste die sich dadurch ergebenden Ballgewinne in Tore umzumünzen. Beim Stand von 8:3 aus Haunstetter Sicht sah sich Löwentrainer Müller dazu gezwungen seine Auszeit zu nehmen. Wie auch schon gegen Unterhaching vor einer Woche verlor der TSV danach ein wenig den Faden. In der Abwehr wurde nun nicht mehr konsequent gearbeitet und Anzing dadurch förmlich eingeladen den Rückstand aufzuholen. Erst kurz vor der Halbzeit – dank einer 3-Mann-Überzahl – übernahm der TSV wieder das Ruder und baute den Vorsprung durch zwei schnelle Tore auf 15:12 aus. Bei diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt.