Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe musste gestern Abend der Augsburger Stadtteil Lechhausen evakuiert werden. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sprach nun den Einsatzkräften seinen Dank aus.

„Allen Einsatzkräften die gestern Abend in Lechhausen umsichtig und reibungslos für die gesicherte Evakuierung und Absperrung gesorgt haben, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. „Immer wieder haben wir nun Einsätze nach dem Fund von Fliegerbomben und man könnte fast meinen, dass diese mittlerweile Routine sind. Doch dem ist nicht so: Jeder Einsatz hat seine Besonderheiten, ob 100 zu Evakuierende oder 50.000. Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen leisten hier stets eine super Arbeit.“

Bei Erdaushubarbeiten Fliegerbombe gefunden

Bei Erdaushubarbeiten war gestern in der Pöttmeser Straße in Lechhausen eine Fliegerbombe gefunden worden. Spezialisten bestätigten, dass es sich um eine amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg mit einem Gewicht von 500 Kilogramm handelte. Da nicht auszuschließen war, dass einer der beiden Zünder bereits beschädigt war, wurde entschieden, die Bombe vor Ort noch am Abend zu entschärfen. Im Umkreis von 500 Metern wurde eine Schutzzone definiert und für den Verkehr gesperrt. Etwa 130 Anwohner mussten deshalb ab 21 Uhr evakuiert werden. Auch die Kreisstraße AIC 25 war kurzzeitig gesperrt. Gegen 22:45 Uhr konnten dann alle aufatmen: Die Bombe war durch die beiden hinzugezogenen Sprengmeister entschärft worden. Die Absperrung wurde aufgehoben und alle Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Etwa 60 Polizeikräfte, sowie 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Augsburg und der Freiwilligen Feuerwehren sowie etwa 20 Mitarbeiter des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Die evakuierten Personen konnten sich in einer beim Sportverein DJK Lechhausen aufhalten, wo sie von Mitarbeitern des Bayerischen Roten Kreuzes versorgt wurden.