Einschlägig vorbestrafter Mann muss wegen des Besitzes und Verbreitung von Kinderpornos ins Gefängnis

Ein einschlägig vorbestrafter Mann aus Augsburg musste sich gestern vor dem Amtsgericht verantworten. Er hatte mehr als 1000 sogenannte Kinderpornodateien besessen und wohl auch weiter gegeben. Nun muss er eine Haftstrafe antreten.

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Symbolbild

Der Angeklagte versendete Bilddateien, auf denen erkennbar unter 14 Jahre alte Mädchen ihre Geschlechtsteile besonders präsentieren bzw. auf denen sie Oralverkehr ausüben. Auf verschiedenen Speichermedien, die beim Angeklagten sichergestellt wurden, befanden sich insgesamt mehr als 1000  Bild- und Videodateien, welche u.a. die Durchführung von Anal-, Oral- und Vaginalverkehr von Erwachsenen mit Kindern unter 14 Jahren sowie Mädchen und Jungen unter 14 Jahren beim Präsentieren ihrer Geschlechtsteile zeigten.

Gestern musste sich der 41-jährige Mann aus Augsburg deswegen vor Gericht verantworten. Die Anklage lautete auf Verbreitung kinderpornographischer Schriften in 13 Fällen und Besitz kinderpornographischer Schriften.

Der Mann zeigte sich geständig. Er wurde vom Gericht unter Vorsitz von Richterin Kerstin Wagner zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren (ohne Bewährung) verurteilt. Der Angeklagte war einschlägig vorbestraft.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

pm/pa

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