Eintracht Frankfurt hat das Finale der Europa League gegen die Glasgow Rangers mit 5:4 im Elfmeterschießen gewonnen. Nach 90 Minuten wie nach 120 Minuten stand es 1:1. Die Partie lebte über weite Strecken von der Spannung, spielerisch war es kein großer Genuss.

 




In der ersten Halbzeit waren die Frankfurter das etwas aktivere Team, die Schotten warteten auf Chancen im Umschaltspiel, die es aber lange Zeit kaum gab. Im zweiten Durchgang ging es dann etwas mehr zur Sache: der Treffer von Glasgows Joe Aribo in der 57. Minute brachte die Schotten in Führung, Rafael Borré glich für Frankfurt aber 12 Minuten später aus (69. Minute). In der Nachspielzeit sorgten die Rangers dann für mehrere gefährliche Szenen, die Frankfurts Kevin Trapp aber allesamt abwehren konnte und sich damit offenbar fürs Elfmeterschießen warm machte: Da hielt er Aaron Ramseys Versuch mit dem Fuß und bereitete so den Weg für den größten Erfolg der Eintracht seit Jahrzehnten.