Eigentlich war das Spiel des EV Füssen beim Nachbarn EV Pfronten eine Kopie der Begegnung vor Wochenfrist am Kobelhang, und das nicht nur ergebnistechnisch. Auch diesmal hieß es am Ende 4:2 (2:0, 0:2, 2:0) für die Schwarz-Gelben, und wieder spiegelt dieses Resultat nicht ansatzweise den Ablauf des Geschehens auf dem Eis, denn ohne den überragenden Ex-Füssener Andreas Jorde im Pfrontener Tor sowie eine gewisse fehlende Kaltschnäuzigkeit der Lechstädter im Abschluss wäre auch ein ganz anderes Ergebnis möglich gewesen.

Derbysieger EV Füssen. | Foto: F. Warmann

Trotz fünf fehlender Spieler machte Füssen von Anfang an Druck, schon nach 17 Sekunden gab es die erste gute Chance für Oppenberger. Dieser erzielte dann auch in der 12. Minute die überfällige Führung, da Pfronten bis dahin nur eine Chance durch Stammler aufweisen konnte, auf Füssener Seite aber auch noch Simon, Newhook, Schmid, Naumann, Keller und Nadeau scheiterten. Kurz darauf verfehlte Gottwalz knapp den Ausgleich, aber die Mannschaft von Thomas Zellhuber antwortete sofort. Das 0:2 markierte Eric Nadeau beim ersten und einzigen Überzahlspiel für den EVF in der gesamten Spielzeit. Schmid, Naumann und Newhook vergaben noch weitere hochkarätige Möglichkeiten, so dass Pfronten mit dem Ergebnis nach dem ersten Abschnitt sehr gut bedient war.