Am vergangenen Wochenende fand auf der olympischen Kanustrecke in Augsburg die Kanu-Weltmeisterschaft statt. DLRG und Wasserwacht gewährleisteten dabei abwechselnd die wasserrettungsdienstliche Sicherheit der 380 Kanuten aus 70 Nationen. Die Arbeitsgemeinschaft der Augsburger Hilfsorganisationen (ARGE) übernahm den Sanitätsdienst, um die medizinische Versorgung der rund 7.000 Besucher sicherzustellen.Rettungsschwimmer

„Am Freitag und Samstag haben wir, die DLRG Kreisverband Augsburg/Aichach-Friedberg, mit tatkräftiger Unterstützung befreundeter Gliederungen, die Kanu-Weltmeisterschaft in Augsburg abgesichert. An den Wettkampftagen sorgten wir mit jeweils 12 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern für die Sicherheit am und im Wasser entlang der Kanustrecke.“ erklärt Tobias Kilp, Referent für den Eiskanal der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Augsburg/Aichach-Friedberg. „Bereits im Vorfeld haben unsere Einsatzkräfte die internationalen Trainings für Augsburg 2022 betreut. Wir leisteten so insgesamt rund 830 ehrenamtliche Einsatzstunden – verbandsinterne Vorbereitungen nicht eingerechnet. Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir durch unser ehrenamtliches Engangement einen Teil zu diesem Großevent beitragen konnten. Wir waren sehr beeindruckt von der großartigen Stimmung der über 7000 Zuschauer im ausverkauften Olympiapark während der Finalläufe. Das war wirklich einmalig! Neben der Sachbergung eines Sonnenschirms, mussten wir auch ein paar Kanuten helfen, die ihr Kanu in der Olympiastrecke verlassen haben.“ so Kilp weiter.

Sanitaeter

„Zudem haben unser Notarzt und unsere Notfallsanitäter, Rettungsassistenten sowie Rettungssanitäter mit einem Rettungswagen den Sanitätsdienst der ARGE unterstützt. Sie leisteten dabei an den Wettkampftagen 136 ehrenamtliche Stunden, um eine qualifizierte medizinische Erstversorgung der Besucher und Kanuten sicherzustellen.“ erläutert Joshua Jünger, Technischer Leiter Einsatz der DLRG Augsburg/Aichach-Friedberg.

Einsatzkraft Hochformat

Als Ansprechpartner der ARGE für Sanität und Wasserrettung im Rahmen der WM war das Augsburger DLRG-Urgestein Armin Voß vor Ort: „Die Zusammenarbeit mit den vielen Behörden und Organisationen vor Ort gestaltete sich sehr freundlich und angenehm. Unser Dank gilt auch den Verantwortlichen der beiden Augsburger Kajakvereine, die bei diesem großen Event eine Vielzahl an Helfern koordinieren mussten, was eine große Herausforderung darstellt. Sie hatten immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen und reagierten freundlich, schnell sowie pragmatisch. So entstand eine familiäre Atmosphäre.“ freut sich Voß.

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