Element of Crime am 3.3.2016 beim Brechtfestival Augsburg – Kartenvorverkauf startet morgen

Die Band Element of Crime tritt zum Tourneeauftakt beim Brechtfestival Augsburg auf: am 3.3.2016 um 20 Uhr in der Kongresshalle (Einlass ab 19 Uhr). Karten können ab Freitag, 30.10.2015, im Theater Augsburg erworben werden. Logo_Brechtfestival_allgemein_gross Element of Crime am 3.3.2016 beim Brechtfestival Augsburg – Kartenvorverkauf startet morgen Kunst & Kultur Band Element of Crime Brechtfestival Augsburg | Presse Augsburg

Element of Crime gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Bands und ist bekannt für versierte Instrumentierungen und ihre scharfe Beobachtung der Gegenwart in lyrischen Songtexten, die mühelos von Alltagsbanalitäten hin zu existentiellen Themen führen. Liedtexter und Sänger Sven Regener, Jakob Ilja an der Gitarre, David Young am Bass und Richard Pappik an Schlagzeug, Percussion und Mundharmonika, zaubern Klangwelten, die zwischen Blues, Folk, Jazz und Chanson changieren. Sven Regener hat sich zudem als Schriftsteller („Herr Lehmann“) und Drehbuchautor des gleichnamigen Kinofilms einen Namen gemacht.

Im März 1985 in West-Berlin gegründet, sang Element of Crime auf den ersten beiden Platten „Try to be Mensch“ (1987) und „Freedom Love and Happiness“ (1988) zunächst auf Englisch. 1989 studierte die Band eigene Versionen mehrerer Brecht-Weill-Titel ein, darunter „Das Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens“. Mit „Der Mann vor Gericht“ brachten Element of Crime ihr erstes deutschsprachiges Lied heraus und mit „Damals hinterm Mond“ erschien 1991 das erste komplett deutschsprachige Album. 2007 erhielt die Band für das Album „Mittelpunkt der Welt“ eine goldene Schallplatte. 2009 gelang ihr mit „Immer da wo du bist bin ich nie“ der große Durchbruch: Platz 2 der deutschen Albumcharts, gefolgt von einer weiteren goldenen Schallplatte. 2014 erschien das aktuelle Album „Lieblingsfarben und Tiere“.

Das Brechtfestival Augsburg findet vom 28.2. bis zum 6.3.2016 statt und steht unter dem Thema „Brecht und Deutschland “. Nach den Schwerpunkten der letzten Jahre – „Der junge Brecht“ (2013), „Die 20er Jahre“ (2014) und „Exil“ (2015) –  stellt Joachim A. Lang, künstlerischer Leiter des Festivals, 2016 Brechts Leben und Werk nach Rückkehr aus dem Exil in den Mittelpunkt. Bertolt Brecht, durch die Nationalsozialisten verfolgt, ging 1933 ins Exil und lebte in den Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft in Dänemark, Schweden, Finnland und den USA. Erst Ende der 1940er Jahre kehrte er über einen längeren Aufenthalt in der Schweiz nach Ost-Berlin zurück. Dort lebte er bis zu seinem Tod 1956. Das Festival beschäftigt sich mit Brechts komplexem Verhältnis zu seinem Heimatland ebenso wie mit seinen wichtigsten Stücken der Zeit und ihrer Aktualität.

Das vollständige Programm wird Mitte Januar veröffentlicht. Nähere Informationen und Bilder unter www.brechtfestival.de