Sechs Pflichtspiele in Folge konnte der FC Augsburg nicht gewinnen, ob dies heute Abend beim Überraschungsteam von Union Berlin möglich ist?

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Augsburg Coach Maaßen ist sich der Qualität der Berliner bewusst Foto: Wolfgang Czech

Es geht in den Endspurt vor der WM-Pause. Der FC Augsburg muss vor dem letzten Heimspiel am Samstag gegen Bochum (gestern 2:1 gegen Gladbach) bei Union Berlin ran. Wettbewerbsübergreifend konnte der FCA seit sechs Spielen nicht mehr als Sieger vom Platz gehen, spätestens dann muss die schwarze Serie des FCA enden, wenn man nicht in der abstiegsgefährdeten Tabellenregion in die WM-Pause gehen will. Die Trauben hängen dabei heute sicher höher als am kommenden Wochenende.

Auch wenn die Köpenicker am letzten Spieltag durch ein 0:5 in Leverkusen auf den Boden zurückgeholt wurden, sind sie einer der Überflieger der laufenden Saison. Sieben Spieltage lang glänzte das Logo der Eisernen von Tabellenplatz 1, in der Europa League ist das Überraschungsteams in das Achtelfinale eingezogen. Ungeachtet der Klatsche gegen Bayer ist dabei die Defensive ein Prunkstück der Berliner. Erst 14 Gegentore in 13 Bundesligaspielen hat sie zugelassen. Der starke dänische Schlussmann Frederik Rönnow hat daran seinen Anteil, er wird gegen Augsburg aber voraussichtlich mit einer Oberschenkelverletzung fehlen.

Möglicherweise ist er Rönnow-Ausfall für den FCA ein kleiner Vorteil, doch die Mannschaft von Urs Fischer ist auch auf dem Weg zum gegnerischen Tor immer gefährlich. Für die Schwaben gilt es gegen die Offensive um Sheraldo Becker (6 Tore) konzentriert zu bleiben. Auch wenn Maier und Baumgartlinger ihre Aufgaben gegen Frankfurt ordentlich erledigt hatten, wird Trainer Maaßen wohl deshalb wieder auf die defensivere Variante mit Rexhbecaj und Gruezo bauen, die nach Gelbsperre wieder in den Kader zurückkehren können. Für den zuletzt erschöpft wirkenden Bauer könnten die nach Verletzung wieder zur Verfügung stehenden Oxford oder Uduokhai zum Einsatz kommen.

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Gumny, Oxford, Gouweleeuw, Iago – Gruezo, Rexhbecaj – Vargas, Demirovic – Niederlechner, Berisha