In der Diskussion über einen Schutzschirm für Energieunternehmen fordern Versorger gleichsam Entlastungsmaßnahmen für Endverbraucher. Importeure reichten die höheren Preise für das Beschaffen des Gases sowohl an Versorger wie Stadtwerke, als auch an die Kunden weiter, sagte Kerstin Andreae, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, am Dienstag in den ARD-Tagesthemen.

Es sei wichtig, dass die Regierung die Wirtschaft und die Verbraucher „nicht im Regen stehen lässt“. Am Anfang bei den Importeuren und am Ende bei den Kunden müssten Schutzschirme aufgebaut werden. Dabei sei wichtig, dass „die Regierung fokussiert hinschaut, wer Unterstützung braucht“. Ein von Andreae vorgeschlagenes Umlagesystem sollte nach einem „Solidarsystem“ funktionieren: „Alle tragen einen Teil dazu bei“.

Wo dies nicht verkraftbar sei, müsse die Regierung handeln. Auf eine Unwucht zuungunsten der Verbraucher angesprochen sagte Andreae, „versuchen Sie sich vorzustellen, dass die Versorger, dass die Stadtwerke in die Knie gehen, das kann keiner wollen“. Insgesamt gingen die höheren Preise „leider zu Lasten“ der Kunden und der Wirtschaft. Da müsse „nachjustiert werden“, so Andreae.

Foto: Gas-Zähler, über dts Nachrichtenagentur

Energieversorger Wollen Schutzschirme Fuer Branche Und Kunden