Entwicklung des Gewerbegebiets Lechhausen Nord geht in eine neue Phase

Bürgermeisterin Eva Weber und die Wirtschaftsförderung Stadt Augsburg begrüßten in der vergangenen Woche Unternehmen und Immobilieneigentümer zur Auftaktveranstaltung zum Aufbau eines Gebietsmanagements in Lechhausen. Dr. Markus Hilpert und sein Team von der Universität Augsburg, stellten im Umwelttechnologischen Gründerzentrum (UTG) Ziele und erfolgreich erprobte Formen des Gebietsmanagements vor.

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Archivfoto: Wolfgang Czech

„Im Gewerbegebiet Lechhausen sollen bestehende Kooperationen der Akteure durch den Aufbau eines Gebietsmanagements gestärkt und verselbstständigt werden“, so Bürgermeisterin sowie Wirtschafts- und Finanzreferentin Eva Weber. „Dieses Management soll sich auch um weitere Belange der örtlichen Betriebe und Flächenbesitzer kümmern, indem es als Anlaufstelle und Sprachrohr der Unternehmen fungiert und so beispielsweise die Kommunikation zwischen diesen, aber auch mit der Stadt Augsburg erleichtert.“

Mit den Stadtteilmanagements gibt es in Augsburg bereits ähnliche bestehende Strukturen, die sich jedoch im Fokus und der Zielgruppe von einem Gewerbegebietsmanagement unterscheiden. Die Teilnehmer des Aktivkreises diskutierten deshalb, welche der bestehenden Management- oder Netzwerkstrukturen adaptiert werden können und welches Standortimage von diesem Gebietsmanagement vermittelt werden soll. In der Veranstaltung formierte sich eine Arbeitsgruppe, die in den nächsten Wochen zentrale Elemente des Standortmarketings konkretisieren wird.

Bereits seit einem Jahr arbeiten ansässige Unternehmen und Beschäftigte, Eigentümer und Nachbarn sowie Politik und Öffentlichkeit intensiv mit der Stadt Augsburg daran, den Gewerbestandort Lechhausen Nord bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Aus diesem Abstimmungsprozess wurde ein integriertes Entwicklungskonzept mit verschiedenen Szenarien für diesen Standort erarbeitet. Die Varianten sollen im Herbst dem zuständigen Wirtschaftsförderungsausschuss vorgestellt und von diesem bewertet werden.

„Aufgrund seiner zentralen Bedeutung für die Gesamtentwicklung Augsburgs ist das Vorhaben in Lechhausen ein Pilotprojekt und wichtiger Baustein des Stadtentwicklungskonzepts (STEK), dessen Fachkonzepte im Gewerbegebiet Lechhausen exemplarisch für die Gesamtstadt erprobt und umgesetzt werden sollen,“ so Weber weiter.

Parallel zu diesen Entwicklungen läuft eine Umfrage bei Unternehmen und deren Beschäftigten, welche Auswirkungen die Änderungen bei der seit Dezember 2016 verkehrenden Buslinie 48 auf die Bedürfnisse der Fahrgäste und deren Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) haben.

Weitere Information zum Projekt auf www.wirtschaft.augsburg.de.