Entwicklungsminister wirft EU bei Moria schwere Versäumnisse vor

Nach dem Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria hat Entwicklungsminister Gerd Müller der EU schwere Versäumnisse vorgeworfen. „Die menschenverachtenden Zustände in Moria waren seit Jahren bekannt“, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Und obwohl der Ausbruch von Corona und eine solche Katastrophe angesichts der herrschenden Zustände vielfach vorausgesagt wurde, ist nichts passiert.“

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Die Menschen bräuchten jetzt umfassende Sofort-Hilfe, forderte Müller. „Dies muss auch der letzte Weckruf an die Europäische Union sein, sich jetzt nach fünf Jahren Diskussion auf die Grundsätze einer humanitären europäischen Flüchtlingspolitik zu einigen.“