Internationale Ermittlungen führen zu Festnahmen in Polen
Im Rahmen eines internationalen polizeilichen Informationsaustauschs hat die polnische Polizei entscheidende Hinweise zu einem kriminellen Callcenter in Posen erhalten. Dieses Callcenter wurde verdächtigt, betrügerische Anrufe in Deutschland zu tätigen.
Die Ermittlungen in Deutschland wurden vom Kommissariat 61 der Münchner Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München I geführt. Dabei wurde festgestellt, dass von dem polnischen Callcenter aus intensive betrügerische Anrufe nach Deutschland erfolgten. Sowohl männliche als auch weibliche Täter, sogenannte “Keiler”, nutzten die Legende eines angeblichen Verwandten, der einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hat und nur durch eine hohe Kaution einer Haftstrafe entgehen kann (bekannt als “Schockanruf”). Opfer dieser Anrufe waren vor allem Senioren in Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz. In mehreren Fällen wurden fünfstellige Euro-Beträge von den Betroffenen gefordert.
Dank intensiver Ermittlungsarbeit in Zusammenarbeit mit der polnischen Polizei kam es am Donnerstag, dem 15. Mai 2025, gegen 18:00 Uhr, zu einem Polizeieinsatz in einem Appartement in Posen. Dabei wurden zwei Männer und vier Frauen festgenommen. Zudem wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, darunter Mobiltelefone, SIM-Karten, Tablets und Laptops. Die Festgenommenen wurden einem Ermittlungsrichter in Posen vorgeführt und befinden sich nun in Untersuchungshaft.
Angriff in Schwanthaler Höhe
Am Sonntag, dem 11. Mai 2025, gegen 00:30 Uhr, verließ ein 32-jähriger Mann aus Mecklenburg-Vorpommern mit zwei Begleitern ein Lokal in der Schwanthaler Höhe. Da er die Umgebung nicht kannte, sprach er zwei unbekannte Männer aus einer größeren Gruppe auf der Straße im Bereich der Schwanthaler Höhe und Gollierstraße an.
Dabei wurde er von einem der unbekannten Männer attackiert und im Gesicht verletzt. Der 32-Jährige entfernte sich nach dem Vorfall von der Tatörtlichkeit und begab sich einige Stunden später selbstständig zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Im Anschluss erstattete er Anzeige bei der Polizei.
Das Kommissariat 24 hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, circa 20 Jahre alt, etwa 185 cm groß, mit osteuropäischem Aussehen.
Diebstahl und Festnahme in München
In der Nacht von Dienstag, dem 20. Mai 2025, auf Mittwoch, den 21. Mai 2025, wurde ein schwarzer SUV der Marke Lexus von einem bislang unbekannten Täter in Riemerling entwendet. Der Wagen war verschlossen am Fahrbahnrand in einem Wohngebiet abgestellt. Der 62-jährige Fahrzeughalter bemerkte den Diebstahl am Mittwochmorgen und erstattete Anzeige bei der Polizei. Eine Fahndung nach dem Fahrzeug blieb bisher ohne Ergebnis. Das Kommissariat 54 hat die Ermittlungen übernommen.
Am Mittwoch, dem 21. Mai 2025, gegen 20:00 Uhr, bemerkten Zeugen in Obergiesing den Versuch mehrerer Personen, ein Piaggio Kleinkraftrad aus dem Innenhof eines Mehrfamilienhauses zu stehlen. Die alarmierte Polizei konnte im Zuge einer Sofortfahndung einen 14-jährigen Tatverdächtigen in einer nahegelegenen Grünanlage festnehmen. Die übrigen Verdächtigen flüchteten unerkannt. Der 14-Jährige wurde wegen des Diebstahlversuchs angezeigt, erkennungsdienstlich behandelt und später einem Erziehungsberechtigten übergeben. Auch hier ermittelt das Kommissariat 54 weiter.


