Versammlungen und Kundgebungen in Nürnberger Innenstadt
Am Samstagnachmittag, dem 22. März 2025, fanden mehrere fortbewegende Versammlungen in der Innenstadt von Nürnberg statt. Das Polizeipräsidium Mittelfranken bewertete den Verlauf der Ereignisse insgesamt positiv.
Details zu den Versammlungen
Die erste Versammlung begann um 13:30 Uhr am Hallplatz und formierte sich bis 14:30 Uhr zu einem Aufzug mit etwa 700 Teilnehmern. Dieser Aufzug führte von der Königstraße über die Theresienstraße und die Maxbrücke, entlang der Karl-Grillenberger-Straße und Dr.-Kurt-Schumacher-Straße, wieder zurück zum Hallplatz.
Parallel dazu versammelten sich ebenfalls am Hallplatz rund 700 Personen zu einer Gegenkundgebung. Teilnehmer dieser Gegenkundgebung versuchten mehrfach, den Aufzug zu blockieren, was durch polizeiliche Einsatzkräfte weitgehend verhindert werden konnte.
In der Schlotfegergasse/Dr.-Kurt-Schumacher-Straße setzte sich eine Gruppe von mehreren Dutzend Menschen auf die Straße, um den Weg des Aufzugs zu behindern. Der Aufzug wurde jedoch an den sitzenden Personen vorbeigeführt. Die Einsatzkräfte setzten mehrfach unmittelbaren Zwang in Form von Drücken und Schieben ein, um weitere Blockadeaktionen zu verhindern. Um 16:00 Uhr endeten beide Versammlungen ohne weitere nennenswerte Störungen.
Abendliche Veranstaltungen
Um 16:00 Uhr begann am Hauptmarkt eine Auftaktkundgebung für einen Schweigemarsch. Hier nahmen etwa 500 Personen teil. Der Marsch führte über den Lorenzer Platz, die Karolinen- und Ludwigstraße, den Plärrer und den Frauentorgraben bis zum Kornmarkt. Während der Abschlusskundgebung, die bis 18:30 Uhr andauerte, formierte sich spontan eine Gegendemonstration mit etwa 30 Teilnehmern, für die die Krebsgasse als Versammlungsort zugewiesen wurde.
Das Polizeipräsidium Mittelfranken zieht insgesamt eine positive Bilanz der Geschehnisse. Neben den Kräften der mittelfränkischen Polizei waren auch Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.


