Das Ergebnis des Derbys am Sonntagabend spricht eine ganz andere Sprache als der Spielverlauf. Ulms Trainer Martin Jainz analysierte die Partie im Anschluss auch sehr treffend.

Aus fünf Chancen im ersten Drittel drei Tore gemacht und dann kompakt und clever gespielt, das Mitteldrittel gut zugestellt und Kemptens schnellen Angreifern nicht die Chance gegeben, ihr Tempo auszuspielen. Und tatsächlich mussten die Sharks immer wieder die Scheibe tief spielen, hinterhergehen und so verpufften häufig die Angriffe. Brad Miller konstatierte seinem Team drei Fehler im ersten Drittel, die zu den drei Gegentoren führten. Kempten war durchaus die spielbestimmende Mannschaft, aber sämtliche Versuche zu einem Erfolg zu kommen endeten spätestens beim starken Ulmer Goalie Heckenberger der zurecht auch zum Ulmer Spieler des Abends gewählt wurde.

Ob Alleingänge oder Schlagschüsse, er parierte einfach alles. Nach dem 0:3 im ersten Drittel machten die Allgäuer durchaus Druck, blieben aber ohne Torerfolg, und nachdem man im letzten Drittel mehr und mehr aufmachen musste, fing man sich noch zwei Treffer zum auf dem Papier deutlichen Endstand ein.

Thomas Hasselbach