Das war ein erstes Ausrufezeichen! Die Augsburger Panther schlagen im Endspiel des Dolomitencups den Schweizer Rekordmeister SC Bern mit 4:3 nach Verlängerung. Der AEV scheint gewappnet für den ersten Auftritt in der CHL. In 10 Tagen geht es zu Lulea Hockey.

So sehen Sieger aus! Der AEV verteidigte den Dolomitencup | Foto: Siegfried Kerpf

Die Augsburger Panther starteten mit einem Ausrufezeichen in die Saison. Nach dem Sieg über Oslo stand man am im Finale des Dolomitencups dem SC Bern gegenüber. Dieser SC Bern, den sich wohl viele als Gegner in der CHL-Gruppenphase gewünscht hätten, der auch gezogen wurde und dann auf Grund von Regularien in eine andere Gruppe rutschte. Am diesem Sonntag kam es aber nun zum Duell. Soviel vorweg, auch diese Aufgabe meisterte der AEV gekonnt.

Den ersten Treffer des Abends markierte aber Moser für den amtierenden Schweizermeister. Aus kurzer Distanz drückte er in Überzahl die Scheibe ins Tor (13.). Die Augsburger Antwort folgte aber schnell. Gill hatte am schnellsten reagiert und einen Pfostenschuss von Schmölz doch noch hinter der Linie untergebracht (16.).

Nach der Pause konnte der AEV dann erstmals in Führung gehen. Fraser markierte im Powerplay seinen ersten Treffer in dieser Saison (27.). Nur wenig später hätte Jakob Mayenschein sogar das dritte Tor erzielen können, doch die München-Leihgabe scheiterte am Pfosten. Statt der klareren Führung folgte der Ausgleich. Wieder war Bern im Überzahlspiel erfolgreich. Ebbett sorgte dafür, dass es auch nach 40 Minuten unentschieden in die Kabinen ging.

Dieses Turnier benötigte aber einen Sieger und so suchten beide Mannschaften ihr Heil in der Offensive. Bis zum nächsten Treffer sollte es aber weitere zehn Minuten dauern. Valentine hämmerte die Hartgummischeibe zur erneuten Augsburger Führung in die Maschen. Geschlagen war der SCB dadurch aber noch nicht. Mit etwas Glück konnte Moser für den Schlittschuh-Club ausgleichen. So stand nach der regulären Spielzeit noch kein  Sieger fest, die Partie musste in die Verlängerung, aber nicht lange. Gerade einmal 30 Sekunden hatte die Zusatzschicht gedauert, ehe Gill einen Berner Pass abfangen und alleine auf Caminada zulaufen konnte. Der Rest war Jubel. Augsburg verteidigt den Dolomitencupsieg des Vorjahres und sichert sich den Pokal zum fünftten Mal insgesamt. Im letzten Jahr war dieser Erfolg der Auftakt in eine sehr erfolgreiche Saison. Hoffen wir das Beste!

AEV: Keller, Borst – Lamb, Haase, Tölzer, McNeill, Valentine, Rogl, Länger, Sezemsky – Sternheimer, Payerl, Callahan, Holzmann, LeBlanc, Stieler, Schmölz, Fraser, Fraser, Gill, Mayenschein, Ullmann, Lambacher, Hafenrichter,