Vier Spiele in Folge hatten die Augsburger Panther in der Vorbereitung auf die anstehende Saison absolviert, viermal gingen sie als Sieger vom Eis. Dies war am an diesem Plärrer- Freitagabend anders. Erstmals seit einigen Jahren des Umbaus fand ein Test des AEV im heimischen Curt-Frenzel-Stadion statt. Zu Gast waren die Dornbirner EC Bulldogs aus der länderübergreifenden EBEL. Am Ende gewann das Team aus der Bodenseeregion mit 2:0 und zeigte dabei einige Schwachstellen im Panther-Team auf.

Früh durften Jeitziner und seine Bulldogs jubeln. | Foto: Dominik Mesch
Früh durften Jeitziner und seine Bulldogs jubeln. | Foto: Dominik Mesch

Bereits in der 3. Minuten hatten die Bulldogs das erste Mal Gelegenheit zu jubeln. Jeitziner aus der vierten Reihe des DEC konnte auch von einer Überzahl an Augsburger Spielern nicht gestoppt werden und stocherte den Puck vorbei an Chris Mason. Ein Treffer, der mehr ein Motivationsschub für die Gäste als ein Wecker für die Hausherren war. Über lange Strecken des ersten Durchgangs hatten diese mehr vom Spiel. Bei Fuggerstädtern merkte man, dass Trainer Larry Mitchell an diesem Tag neue Angriffsreihen ausprobierte. Diese passten noch nicht. Es ging nicht viel zusammen beim AEV.

Foto: Dominik Mesch
Foto: Dominik Mesch

Den ersten Treffer für die Jungs vom Schleifgraben setzte dann Verteidiger Jeff Woywitka. Allerdings nicht mit dem Schläger, sondern mit seinen Fäusten. Doch wie das Spiel, so war auch die Boxeinlage eine ausgeglichene Angelegenheit mit leichten Vorteilen für den Gelb-schwarzen Guillaume Desbiens. Insgesamt 14 Minuten standen die beiden Spieler nach den von Schiedsrichter Schimm vergebenen strafen ihren Teams nicht zu Verfügung. Ein Bärendienst Woywitkas. Mit Brady Lamb fehlte an diesem Abend bereits ein anderer starker Verteidiger leicht angeschlagen. Ein weiterer Top-Defensivspieler könnte dem AEV nicht schaden. Nach Informationen unserer Redaktion könnte dieser in Person von Arvids Rekis doch noch kommen. Die Panther befinden sich angeblich immer noch in Ablösegesprächen mit dem Letten mit deutschem Pass und seinem aktuellen Arbeitgeber Riga.

Auch in der Folge hatten die Augsburger an diesem Abend vor 1.500 Zuschauern im durch eine neue LED-Anlage hell erleuchteten Curt-Frenzel-Stadion wenig zwingende Chance zu bieten. Besser machte es da Dornbirn. Gekonnt verteidigten die Bulldogs den Vorsprung und konnten diesen vier Minuten vor der zweiten Pausensirene sogar noch Ausbauen. DiBenedetto schlenzte in Überzahl die schwarze Hartgummischeibe für Mason unhaltbar unter die Torlatte.

Nach dem letzten Wechsel versuchte Mitchell nochmals mit neuen Formationen ein besseres Ergebnis zu erzielen, doch an diesem Abend war sein Team zu einfallslos und wenn sie sich doch mal vor des DEC-Tor gearbeitet hatten, war ein guter Bulldogs-Keeper Mike Murphy die Endstation. 0:2 hieß es am Ende aus Augsburger Sicht.Ein Highlight im warsten Sinne gabe es für die AEV-Fans dann aber beim Verlassen der Arena. Ihr Eisstadion erstrahlte erstmals in der neuen Beleuchtung.