Erste Studierende beginnen Studium an den Hochschulzentren Donau-Ries und Memmingen

Heute haben erstmals 27 Studierende ihr Studium im neuen Teilzeit-Studiengang „Systems Engineering“ begonnen. Der Studiengang ist Teil des Verbundprojekts „Digital und Regional“ der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm und wird vom Bayerischen Wissenschaftsministerium jährlich mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert. Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, begrüßte die Studierenden der ersten Generation zum Studienstart am Hochschulzentrum Donau-Ries in Nördlingen.

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Studierende des Teilzeit-Studiengangs „Systems Engineering“ mit Staatssekretär Bernd Sibler (2.v.l.), Prof. Dr. Manfred Uhl (1.v.r.), Vizepräsident Studium und Kommunikation Hochschule Augsburg, Prof. Dr. Dirk Jacob (2.v.r.), Vizepräsident Lehre Hochschule Kempten, und Prof. Dr. Robert F. Schmidt, Präsident der Hochschule Kempten (3.v.r.).

„Mit hochaktuellen Studieninhalten trifft der neue Studiengang ,Systems Engineering‘ den Bedarf der regionalen Arbeitgeber ganz besonders. Das Angebot an den extramuralen Lernorten Nördlingen und Memmingen fügt sich ein in das engmaschige Netz an Forschungs- und Hochschuleinrichtungen im Freistaat“, betonte Staatssekretär Bernd Sibler heute bei der Begrüßung der Erstsemesterstudierenden.

Der Studiengang, der federführend an der Hochschule Augsburg ausgearbeitet wurde, ist bei Anstellung in einem Unternehmen auf viereinhalb Jahre ausgerichtet und schließt mit dem Titel Bachelor of Engineering ab. Auf dem Lehrplan steht anwendungsorientierte Programmierung in den Bereichen Elektronik, Mechanik und Informatik. Das Grundstudium ist als breite Ingenieursausbildung in Mechatronik und Informatik angelegt. Anschließend erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr Studium in den Themenfeldern Digitalisierung und Industrie 4.0 zu vertiefen.

Das Besondere: Studierende, die mitten im Berufsleben stehen, oder gleichzeitig eine IHK-Ausbildung absolvieren, können einen Hochschulabschluss erreichen; aber auch ein Studium mit Praxisphasen ist möglich. An drei Tagen in der Woche arbeiten die Studierenden in ihrem Betrieb, an zwei Tagen besuchen sie Lehrveranstaltungen an den Standorten Nördlingen oder Memmingen. Unterstützung erhalten sie durch moderne und didaktisch hochwertige E-Learning-Angebote wie Lernplattformen, Video-Podcasts oder Videokonferenzen. Durch Instant Messengers und digitale Sprechstunden stehen sie im permanenten Austausch mit ihren Dozenten. So ist eine strukturierte und betreute Vor- und Nachbereitung des Studiums garantiert.

„Wir bieten damit nicht nur Berufstätigen Weiterqualifizierungsperspektiven, sondern auch Abiturienten, Meistern und Technikern ein besonders praxisorientiertes Verbundstudium in ihrer Heimat an“, erklärt Prof. Dr. Manfred Uhl, Vizepräsident für Studium und Kommunikation der Hochschule Augsburg anlässlich der Auftaktveranstaltung. Die modernen Lehrmethoden würden dafür sorgen, dass die Studierenden ihr Studium und ihre Lerneinheiten individuell gestalten und ihre Zeit frei einteilen können. Auf diese Weise lassen sich Beruf, Studium und Freizeit ideal verbinden.